Wenn sich dieser Tag so nähert, ist es immer wie eine Zeitreise.
Die Erinnerung an die Geschehnisse vor und nach diesem 24. April 2008 sind dermaßen nah und real, dass es einem manchmal die Luft zum Atmen nimmt. Ich versuche mich dann immer auf die schönen Dinge zu fokussieren, die Liebe und die Dankbarkeit. Die Wünsche, die ich habe. Das, was ich noch erleben möchte.
Und wenn Julius dann so wie heute morgen sagt: " Ich wünschte Mia wäre nicht im Himmel, sondern hier. Dann könnte ich immer mit ihr Fangen spielen." -
ja, dann wünsche ich mir das auch, sehr.
Ich weiß noch gar nicht, was wir mit diesem Tag heute so anfangen. Ich wünsche mir einfach, dass es sich alles fügen wird, irgendwie. So wie immer, in den letzten 8 Jahren. Momentan fühle ich einfach nur Leere.
"Und die Seele unbewacht
will in freien Flügen schweben
um im Zauberkreis der Nacht
tief und tausendfach zu leben."
(Hermann Hesse)

