
Früher hatte ich einen Gedanken, wenn ich an einen kleinen Jungen und Autismus dachte. Ich dachte dann immer an "Das Mercury Puzzle", einen Spielfilm mit Bruce Willis. Der Hauptdarsteller ist ein kleiner Junge, der Autist ist und hochintelligent, der aber in seiner eigenen Welt gefangen ist. Ich fand den Film nie so gut, weil er mit Bruce Willis ist oder weil es ein Actionfilm ist, sondern weil das Schauspiel des kleinen Jungen mein Herz berührt hat- es hat mich neugierig gemacht und an manchen Stellen auch traurig, zu sehen wie mit diesem Jungen mit dieser Begabung teilweise umgegangen wurde. Die Gesellschaft von heute hat überall Probleme mit Andersartigkeit, und damals dachte ich, dass es gut ist, das es diesen Film gibt. Damit die Menschen etwas hinter die Fassade schauen können, begreifen können das es doch am Ende des Tages nur ein kleiner Junge ist.
Heutzutage habe ich viel dazu gelernt. Heute ist nicht der Film mein Lehrmeister, sondern ein ganz reales und echtes Leben. Robert nämlich. Ein ganz gewöhnlicher Junge mit zwei Zahlen, er ist nämlich 10. Und manchmal bin ich so begeistert von den Dingen die Elisabeth über Robert schreibt, dass ich mir denke das er so viel schlauer als wir alle ist. Auf eine andere Art und Weise, eben auf eine Art, die das Herz berührt. Man möchte Robert so gerne beschützen, vor all den dummen und ignoranten Menschen, aber man kann es nicht. Und Robert merkt schon jetzt, dass er anders ist, dass die Menschen manchmal nicht nett zu ihm sind. Und das ist schlimm. Und traurig. Und ich glaube, es liegt auch ein bischen daran, dass es zuwenig Aufklärung über Autisms gibt. Wenn ihr in nicht schon lest, dann stelle ich Euch gerne den liebenswertesten Lehrmeister selbst vor:

Claudia, du mir so Liebe
AntwortenLöschenja, das möchte ich jetzt so schreiben. Danke!
Nicht nur bei Schmetterlingen, bei M-IA Autos sondern auch bei Läuferinnen (und es gibt viele hier) denke ich an Dich. An Euch.
Ich wünsche Dir eine ganz schöne, gute Woche
Elisabeth