Der zweite Kindergartenmonat, der September, ist nun bald um, und ich glaube so langsam findet sich der kleine Prinz ein. Es war ab der dritten Woche sehr, sehr schwierig - und ich mochte das gar nicht festhalten, weil es mich selbst sehr beschäftigt hat- Ich glaube, als Julius realisierte, dass er nun immer in den Kindergarten geht, fand er es richtig blöde. Die großen Jungs und die Lautstärke bzw. Gruppenstärke haben ihm wohl richtig zu schaffen gemacht, er hatte zwischendurch richtig Angst, weil er die Kinder nicht kannte und sich nicht traute, den Erzieherinnen Bescheid zu sagen, wenn ihn jemand gehauen hatte oder anderes. Oder aber er traute sich, und sagte es dann so leise, dass es natürlich niemand hörte. Das sagte er zumindest selber so.
Zwischendurch wurde er nachts wach und schrie hysterisch "bitte bring mich nicht in den Kindergarten!!" - und schlief dann wieder ein. Einen Abend sah er ganz nachdenklich zur Zimmerdecke hoch und sinierte "Mama, ich glaube das wird nichts mit dem Kindergarten. Ich kann mich einfach nicht eingewöhnen." - ich war fassungslos, über seine Ausdrucksweise ;-) Eigentlich jeden Morgen war es ein regelrechtes Drama, er schrie schon morgens nach dem Aufstehen und bis zur Abgabe im Kindergarten. Immer wenn ich dann später anrief, sagte man mir er habe sich nach 10 Minuten sehr schnell beruhigt und alles war gut. Das kenn ich auch so, von der Tagesmutter. Dort war es ja auch so anfangs. Nun ja. Letzten Freitag war der erste Waldtag, und als ich mit Julius zum Treffpunkt kam, kamen 4 Kinder auf uns zugelaufen und riefen "Julius, Julius, da ist Julius!". Ich war erstaunt, er grinste nur verschmitzt, und ich dachte mir "dann kann es ja so schlecht nicht sein mit seinen Kontakten im Kindergarten!". Ich besprach mich noch einmal mit seiner Tagesmutter, und sie bestärkte uns aber auch noch einmal, dass wir da einfach durchmüssen. Ich habe Vertrauen in den Kindergarten und die Erzieherinnen, und versuche einfach sein Selbstbewußtsein zu stärken und den Kindergarten einfach Alltag sein zu lassen. Wir sprechen also nicht mehr andauernd darüber, sondern erzählen uns quasi nebenbei, wie unser Tag so war. Das klappt eigentlich ganz gut. Das Abgeben morgens haben wir besser im Griff, seitdem ich Julius morgens ein Herzchen auf den Arm male, und ihm sage, dass er das Herzchen ansehen soll wenn er mich vermisst - und das ich dann an ihn denke. Und, ich habe ihn gebeten, mir immer etwas mitzubringen, wenn er draussen spielt, einen kleinen Stein oder Zweig. Das macht er auch sehr fleißig, und ich glaube das ist eine gute Sache. Und natürlich muss er mir immer oben am Fenster winken, dann klappt es ganz gut mit dem Abschied.
Ansonsten hatten wir in den ersten 6 Wochen 2 fiese Erkältungen, einmal Kopfläuse und jetzt gerade Hand-Fuß-Mund-Erkrankung in der Gruppe. Das brauchten wir nicht! ;-)
Zwischendurch wurde er nachts wach und schrie hysterisch "bitte bring mich nicht in den Kindergarten!!" - und schlief dann wieder ein. Einen Abend sah er ganz nachdenklich zur Zimmerdecke hoch und sinierte "Mama, ich glaube das wird nichts mit dem Kindergarten. Ich kann mich einfach nicht eingewöhnen." - ich war fassungslos, über seine Ausdrucksweise ;-) Eigentlich jeden Morgen war es ein regelrechtes Drama, er schrie schon morgens nach dem Aufstehen und bis zur Abgabe im Kindergarten. Immer wenn ich dann später anrief, sagte man mir er habe sich nach 10 Minuten sehr schnell beruhigt und alles war gut. Das kenn ich auch so, von der Tagesmutter. Dort war es ja auch so anfangs. Nun ja. Letzten Freitag war der erste Waldtag, und als ich mit Julius zum Treffpunkt kam, kamen 4 Kinder auf uns zugelaufen und riefen "Julius, Julius, da ist Julius!". Ich war erstaunt, er grinste nur verschmitzt, und ich dachte mir "dann kann es ja so schlecht nicht sein mit seinen Kontakten im Kindergarten!". Ich besprach mich noch einmal mit seiner Tagesmutter, und sie bestärkte uns aber auch noch einmal, dass wir da einfach durchmüssen. Ich habe Vertrauen in den Kindergarten und die Erzieherinnen, und versuche einfach sein Selbstbewußtsein zu stärken und den Kindergarten einfach Alltag sein zu lassen. Wir sprechen also nicht mehr andauernd darüber, sondern erzählen uns quasi nebenbei, wie unser Tag so war. Das klappt eigentlich ganz gut. Das Abgeben morgens haben wir besser im Griff, seitdem ich Julius morgens ein Herzchen auf den Arm male, und ihm sage, dass er das Herzchen ansehen soll wenn er mich vermisst - und das ich dann an ihn denke. Und, ich habe ihn gebeten, mir immer etwas mitzubringen, wenn er draussen spielt, einen kleinen Stein oder Zweig. Das macht er auch sehr fleißig, und ich glaube das ist eine gute Sache. Und natürlich muss er mir immer oben am Fenster winken, dann klappt es ganz gut mit dem Abschied.
Ansonsten hatten wir in den ersten 6 Wochen 2 fiese Erkältungen, einmal Kopfläuse und jetzt gerade Hand-Fuß-Mund-Erkrankung in der Gruppe. Das brauchten wir nicht! ;-)

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