Montag, 1. Juni 2015

Aktiv mit Kind.....mit BOB!

Ich durfte in 2013 für Britax Römer den BOB Ironman Kinderwagen bzw. -Jogger testen und dafür waren wir sehr dankbar! Wir haben insgesamt 3 Testberichte verfasst, die zunächst auf einem befreundeten Blog veröffentlicht wurden, da sie zunächst hier nicht hinpassten, inhaltlich. Ich möchte sei aber nun doch gerne noch hier nachtragen:

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Testbericht 1- 24.10.2013:

Bereits vor einem Jahr las ich in einem amerikanischen Fitness-Blog über den BOB Ironman Jogger, den offiziellen Kinderwagen für den IRONMAN Triathlon; dieser ist zum Joggen & Skaten zugelassen. „Was für ein Traum“, dachte ich, denn ich selber wollte nach der Geburt meines Sohnes im Januar 2012 auch wieder laufen. Vor der Schwangerschaft war ich Marathon und auch einmal Ultra-Distanz (über 50km) gelaufen, und es ist meine Leidenschaft, mein Ausgleich.

Eine Aktion eines Fahrradanhänger-Anbieters, mit deren Anhänger man auch mit Kind joggen kann, kam mir da im August 2012 sehr entgegen – ich durfte in einem Team für und mit dem Anhänger beim Kölner Women´s Run starten. Mit meinem Kind mobil zu sein, fand ich klasse – allerdings hat mich immer schon das Ein- und Auspacken des Fahrradanhängers genervt. Denn zunächst musste man das Vorderrad abbauen, dann die beiden Stangen (die „Radaufhängung“) und dann konnte man ihn zusammenfalten. Auch musste man jedes Mal das Vorderrad wieder ausrichten, dadurch verlor ich alles in allem schnell die Lust. Das war alles zu aufwendig.
Ich las also über den BOB, und was meine Aufmerksamkeit sofort erregte, war das einfache Handling beim Zusammenfalten. Der BOB lässt sich mit 2 Handgriffen zusammenlegen und passt so in jeden Kofferraum. Das Vorderrad bleibt einfach dran. Und dadurch, dass er mit seinen 10 Kilogramm so unheimlich leicht ist, kann man ihn einfach blitzschnell und sehr komfortabel ein- und auspacken! Das kleine „Packmass“ war mir schon positiv aufgefallen, als der BOB geliefert wurde.
Der erste Aufbau gestaltete sich sehr einfach, der BOB ist eigentlich selbsterklärend. Wir haben lediglich den „Geradeaus-Lauf“ des Wagens getestet, und weil ich mich so über den BOB gefreut habe bin ich gleich mal auf der Straße Probe gelaufen! Die Anleitung habe ich nachher überflogen, einige wichtige Details fanden sich da noch, alles sehr verständlich geschrieben. Dann haben wir den Sohn hineingesetzt, und er fühlte sich gleich sehr wohl! Hier fielen mir weitere positive Dinge auf, wie z.B. das wirklich große Sichtfenster von oben, oder auch das extrem weit herunterklappbare Verdeck, das somit gleich als Sonnenschutz dienen kann.
Wir haben zunächst ein paar schnelle Spaziergänge mit dem BOB Ironman Jogger gemacht, die man aber auch als Power-Walking bezeichnen könnte. Der Wagen ist so unbeschreiblich leicht und dabei trotzdem stabil, er rollt ausgezeichnet – fast schon ohne Widerstand, und das trotz Luftbereifung! Die Sitzfläche ist groß, toll ge-polstert, und es gibt 2 Netzfächer, in die der Sohn etwas rein tun kann, z.B. ein Pixi-Buch oder ein Getränk. Es gibt einen Transportkorb unter dem Sitz, wir haben dort den Regenschutz gelagert, den wir noch optional bestellt hatten. Der Wagen ist toll gefedert und der Sohn findet ihn wunderbar!

Etwas erstaunt war ich jedoch über die Handbremse. Denn diese wirkt irgendwie billig und passt meiner Meinung nach nicht zu dem Gesamtbild des hochwertig verarbeiteten Wagens – da hätte ich eher eine Cantilever-Bremse oder ähnliches erwartet. Das ist das Einzige Minus, was ich bislang vergeben würde – und im zweiten Teil des Produkttests werde ich Euch erzählen, wie ich den Wagen denn nun in seiner Bestimmung – dem Joggen – bewerten würde. Dabei werden wir auf der Straße und im Wald unterwegs sein.
Bis dahin grüßt Euch Claudia.



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Wie versprochen möchte ich Euch heute meinen zweiten Testbericht liefern, denn nun hatte ich ja bereits einige Wochen Zeit um den BOB Ironman Jogger seiner Bestimmung nach zu testen.
Ich bin immer noch sehr begeistert und war mit dem BOB oft auf einem unserer Radwege in der Nähe unseres Hauses unterwegs. Es ist eine relativ gerade, gut asphaltierte Strecke, die durch einen Wald geht. Grundsätzlich habe ich den BOB immer zusammengefaltet im Kofferraum unseres Wagens deponiert und wenn ich umgezogen bin, schnappe ich mir meinen Sohn und wir gehen gemeinsam zum Parkplatz. Da der BOB ja mit zwei Handgriffen auseinandergefaltet ist, ist das kein Problem. Ich habe mir nun auch noch einen Fußsack besorgt, da hat der Sohn es schön kuschelig bei dem Wetter. Er findet es nach wie vor toll, im BOB spazieren gejoggt zu werden. Manchmal nehmen wir ein Buggy-Buch mit, das er sich während des Laufens ansehen kann, aber meistens wird ihm sowieso nicht langweilig. Auch etwas zu trinken oder zu essen kann ich wunderbar in den inneren Seitentaschen des Verdecks deponieren, das kann er sich dann selber nehmen. Und durch das große Verdeckfenster habe ich ihn immer gut im Blick. So merkte ich auch letztens, dass er während unseres Laufes eingeschlafen war, und ich konnte mit einer Hand die Rückenlehne etwas weiter in die Waagerechte bringen bzw. im Laufen mehr Rücksicht auf das schlafende Kind nehmen – wobei die tolle Federung des BOB da eigentlich keine besondere Rücksicht erforderlich macht. Grundsätzlich ist es aber so, dass die Sitzposition möglichst aufrecht sein sollte. In einer reinen Liegeposition würde ich mit dem schlafenden Kind nicht joggen gehen.
Ich bin sehr froh, dass wir diese Zeit gemeinsam verbringen können – denn neben meiner beruflichen Tätigkeit und dem Familienleben noch ein zeitintensives Marathontraining zu absolvieren, ist für mich manchmal recht schwierig. Umso mehr freut es mich, dass ich meinen Sohn einfach mitnehmen kann. Denn an die frische Luft wollen wir eh – ob ich nun dabei jogge oder spazieren gehe, macht dem Sohn nichts aus. Er findet es eher noch spannender, wenn wir ein wenig schneller über den Radweg laufen! Ich glaube, dass ich ohne den BOB manches Mal schon auf das Lauftraining zugunsten von Exklusiv-Zeit mit meinem Sohn verzichtet hätte.
Beim Joggen auf unserem Radweg an sich ist mir aufgefallen, dass ich mir eine „Fahrrad“-Klingel fehlt. Denn so kann man gut auf sich aufmerksam machen – bei uns benutzen auch viele Spaziergänger den eigentlichen Radweg. Das Laufen auf der Asphalt-Strecke ist relativ einfach. Der BOB rollt eigentlich von alleine, und den Bewegungsablauf des Laufens und gelegentlichen Anschiebens hatte ich schnell verinnerlicht.
Ich bin darauf gespannt, wie es mit dem BOB im Wald wird, denn als nächstes teste ich ihn auf Waldwegen, wo es auch schön bergauf und -ab geht – auf der Silvesterlaufstrecke in meiner Stadt nämlich. ;-) Darüber werde ich Euch im dritten Teil der Testserie berichten.
Bis dahin grüßt Euch Claudia.

(für BRITAX RÖMER Kindersicherheit GmbH und www.aktiv-mit-kind.de)
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Im letzten Testbericht werde ich Euch nun meine Erfahrungen mit BOB beim Joggen auf Waldwegen schildern. 
Vorweg möchte ich natürlich darauf hinweisen, dass BOB eigentlich ein Straßenjogger ist. Für die Waldwege gibt es speziell konzipierte Wagen, wie z.B. den BOB Sport Utility Stroller – schaut einfach mal bei Interesse auf die Webseite „www.aktiv-mit-kind.de“.  Dennoch wollte ich den Wagen einmal auf Waldwegen testen, wenngleich das auch für mich nicht das Haupteinsatzgebiet des Joggers ist.
Die gute Federung und der für unseren Sohn sehr bequeme Sitz führen dazu, dass unser Sohn auch bei etwas holperigen Waldwegen gerne dabei ist. Auch das tolle Verdeck, was in vielen Varianten rauf oder runter geklappt werden kann, führt bei wechselnder Sonneneinstrahlung oder auch bei windigen Zeiten zu gutem Schutz im Wagen. Die Handbremse, durch die der BOB auch für das Joggen zugelassen ist, hilft bei leichten Gefällen enorm und verschafft ein Sicherheitsgefühl. Schwere Gefälle bin ich mit dem BOB nicht gelaufen. Ich denke allerdings nach wie vor bezüglich der Bremse, dass hier die Qualität besser sein könnte. Sie funktioniert natürlich, aber die Bremsbeläge müssen glaube ich recht schnell ersetzt werden und bedürfen immer mal der Kontrolle bzw. des besonderen Augenmerk.
Bergauf ist es natürlich anstrengend den Wagen zu schieben, aber auch das geht gut. Letztlich hätte ich im Gelände wohl nur etwas Bedenken wegen der Luft-Reifen – sollte ich öfters über Waldwege fahren würde ich wohl ein Reifenreparaturset für Fahrräder einpacken (Der Sport Utility Stroller hat Polymer-Reifen). Aber da mein BOB hauptsächlich von mir auf Asphalt genutzt wird, handelte es sich hier wohl lediglich um einen kleinen Ausflug im Wald. 
Anmerken möchte ich noch, dass beim BOB Ironman die Räder beim Einpacken in das Auto nicht abmontiert werden. D.h., ist man über schlammige Wege gefahren, könnte der Kofferraum etwas leiden – auch das ist wohl bei BOB Sport Utility Stroller anders, hier können die Reifen abgenommen werden. Insofern zeigt sich auch hier wieder der Zweck der verschiedenen Modelle.
Abschließend mein Fazit: Wir lieben den BOB nach wie vor und er bedeutet für uns alle ein Zugewinn an Lebensqualität. Der Wagen ist qualitativ und ein hochwertiges Produkt und begeistert in seinem Bestimmungszweck (Federung, Rollverhalten). Mit einer zusätzlichen Fahrradklingel ausgestattet, einem kuscheligen Fußsack und etwas Verpflegung für unterwegs haben wir schon tolle Touren gemacht. Nach wie vor begeistern mich das einfache Zusammenlegen des Wagens und das Verdeck, nachteilig finde ich die Qualität der Handbremse.
Und, für die Eltern mit Geschwisterkindern, hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass es den BOB in der Ironman- und Sport Utility-Version auch als Duallie-Version gibt? Schaut mal rein, wenn Ihr sportbegeistert mit Kind seid!
Bis dahin grüßt Euch Claudia.























(für BRITAX RÖMER Kindersicherheit GmbH und www.aktiv-mit-kind.de)

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Mia wurde im Juli 2007 geboren. Der nach 2 Tagen geäußerte Verdacht eines Chromosomendefektes bestätigte sich nach einer Woche: Mia hat das 21. Chromosom dreimal, Trisomie 21, bekannt als Down-Syndrom. Mit diesem Blog wollten wir alle Interessierten ursprünglich einladen, an Mias Entwicklung und wie sie die Welt entdeckte, teilzunehmen.

Mia verstarb am 24.04.2008 um 22.35h -nach 7-wöchigem Krankenhaus-aufenthalt- an den Folgen einer pulmonalen Hypertonie (Lungenhochdruck), wahrscheinlich verursacht durch ihren angeborenen Herzfehler, ein großer ASD II. Sie wurde nur 9,5 Monate alt. Mia`s letzte Reise kann man hier direkt nachlesen.

Auch wenn Mia nicht mehr hier ist, ist sie immer in unseren Herzen. Dieses blog bleibt solange bestehen, wie wir meinen, dass es informieren und helfen kann. Viel zu viele Menschen haben ein völlig falsches oder gar kein Bild von Menschen mit Down Syndrom. Das wollen wir ändern, so wie Mia es uns gelehrt hat.

Lilypie Warten auf Adoption Ticker