Samstag, 24. Januar 2009

Vergiss den Plan ... denn anders ist normal!

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Westdeutsche Down-Syndrom Ambulanz in Velbert

Charlotte in der Down-Syndrom Ambulanz, ein kurzer Film des WDR:

http://www.ds-ambulanz-velbert.de/?q=filmbericht_wdr

(bitte dann auf das Bild klicken)

Westdeutsche Down-Syndrom Ambulanz in Velbert

Down-Syndrom-Sprechstunde im Klinikum Niederberg Velbert

Die Entstehungsgeschichte:
Im Sommer 2006 wurde auf Initiative von Frau Verena Müller, die selbst Mutter eines Down-Syndrom Kindes ist, der Gedanke einer Down-Syndrom Ambulanz ím Klinikum-Niederberg geboren. Aus eigener leidvoller Erfahrung wusste sie, wie viele andere Betroffene auch, dass die bestehenden Angebote für Menschen mit Down-Syndrom nicht ausreichten, da jeder Arzt und Therapeut die Kinder nur in seinen speziellen Bereich sieht und beurteilt. Sie hatte von einem Projekt gehört, das betroffenen Eltern helfen soll, die besten Förder- und ggf. Behandlungsmöglichkeiten für ihre Kinder zu bekommen. In Holland und auch in Nürnberg gäbe es eine Anlaufstelle in Form einer Ambulanz, in der Therapeuten unterschiedlichster Fachrichtung zusammenarbeiteten, um Kindern mit Down-Syndrom zu helfen. Sie war so begeistert von dieser Möglichkeit, dass sie die Verantwortlichen im Klinikum Niederberg bat, dieses doch auch für Velbert zu prüfen. Sie organisierte Treffen von Ärzten aus Velbert mit einer Mitarbeiterin aus Nürnberg, die sich dann gemeinsam eine Einrichtung in Holland anschauten. Nach diesem positiven Besuch in Holland wurde beschlossen, dass sich das Klinikum nach Partnern umsehen würde, um auch in Velbert eine Down-Syndrom-Ambulanz einzurichten.

Heute, zu Beginn des Jahres 2009, können wir auf einen erfolgreichen Start im September 2007 und ein sehr erfolgreiches, erstes Jahr zurückblicken. Regelmäßig jeweils am ersten Mittwoch im Monat bietet das Klinikum Niederberg gemeinsam mit einem interdisziplinären Team eine individuelle Elternberatung an.

Die DS-Ambulanz in Velbert betreut ein breites Altersspectrum. Die Angebotspalette reicht von der Untersuchung von Säuglingen bis zur Beratung, Untersuchung und Behandlung von jungen Erwachsenen. Inzwischen liegen sogar Anfragen aus anderen europäischen Ländern vor, die über Internetforen von der Westdeutschen Down-Syndrom-Ambulanz am Klinikum Niederberg erfahren haben. Bereits am 1. Oktober konnte ein Patient aus der Schweiz im Niederbergischen begrüßt werden. Eine deutsche Familie mit Wohnsitz in Schweden wird Anfang Februar in die Sprechstunde kommen, eine Familie mit deutschen Wurzeln wird im Laufe des Jahres 2009 aus Italien erwartet.

Ermöglicht wird die Sprechstunde durch ein Netzwerk aktiver Eltern, den Kinderärzten am Klinikum Niederberg, einer Kiefernorthopädin, Sprach- Physio- und Ergotherapeuten, einer Heilpädagogin sowie aktiven Eltern in der Elternberatung.

Kinderarzt und Kieferorthopädin untersuchen die Kinder und Jugendlichen hinsichtlich der allgemeinen körperlichen Entwicklung, hinsichtlich DS-spezifischer Funktionsstörungen vor allem des Magen- und Darmtraktes und des Hormonhaushaltes. Die Untersuchung beinhaltet auch einen Immunsystemcheck sowie eine kieferorthopädische Diagnostik.

Neben Tipps zur Förderung der motorischen Entwicklung bieten Physiotherapeuten und Sprachtherapeuten/Logopäden Unterstützung in folgenden Themenfeldern an: Im Bereich ‚Säuglinge’ erhalten Eltern vor allem Fütter- und Gedeihberatung, Tipps zu Handling und Lagerung, neuromotorische Entwicklungsdiagnostik, Therapie nach Bobath und Castillo Morales. Die Kleinkinderberatung umfasst neben diesen Themen auch Anbahnung und Anleitung der Sprachentwicklung, Gebärdenunterstützte Kommunikation (GuK), das ‚Kleine Schritte Programm’ und Tipps zur unterstützten Kommunikation. Eltern von Kindern und Jugendlichen erhalten in der DS-Ambulanz unter anderem Beratung bei Pubertätsschwierigkeiten, Beratung zur schulischen Laufbahn und berufliche Hilfe.

Schwerpunkt der Ergotherapeutin in der Down Ambulanz:

- Wahrnehmung ( v.a. Gleichgewicht, Berührungsempfinden, Tiefensensibilität)
- Feinmotorik/ Fingerfertigkeit
- Visuo- Motorik
- Koordination
- Alltagsfähigkeiten (u.a. Spielfähigkeit, Selbstversorgung/ Selbsthilfefähigkeiten, Häusliche
Fähigkeiten)

In welchem Bereich können Stärken des Kindes weiter gefördert werden?
Wo besteht Förderbedarf durch die Eltern oder durch Ergotherapeuten?
Welche Hilfsmittel können den Alltag des Kindes erleichtern?

Dieser Verbund der beteiligten Einzeldisziplinen ermöglicht eine genaue Erhebung des individuellen Entwicklungsstandes des Kindes und Jugendlichen. Klinikumsarzt Dr. Schubert fasst die Ergebnisse der Einzeluntersuchungen zusammen. Diese werden den Eltern persönlich und durch einen schriftlichen Bericht mitgeteilt. Der Bericht erreicht auch den jeweiligen behandelnden Kinder- oder Hausarzt und bietet ihm und den Eltern eine wesentliche Unterstützung.


Hintergrund – Finanzierung:
Die Finanzierung der Down-Syndrom-Sprechstunden am Klinikum Niederberg wird zur Zeit noch nicht von den Krankenkassen übernommen. Deshalb sind wir auf eine Eigenbeteiligung der Eltern in Höhe von 25 € angewiesen. Die restliche Summe übernimmt der Förderverein der Kinderklinik. Für dieses Engagement sind wir sehr dankbar. Dafür benötigen die Eltern auch keine Überweisung vom Hausarzt.

Quelle: [http://www.ds-ambulanz-velbert.de/?q=node/23]

Mittwoch, 14. Januar 2009

Stolpersteine: Wir wollen dass sie leben! - Nachtrag

Im November hatte ich über eine Sendung des BR berichtet, in dem es über Kinder mit Trisomie und Herzfehler ging, darum, wie ablehnend sich manche Krankenhäuser verhalten, wenn sie die Diagnose Trisomie im Rahmen einer notwendigen Herz-OP erfahren. Die post ist hier:

http://miahateinsmehr.blogspot.com/2008/11/stolpersteine-wir-wollen-dass-sie-leben.html

Das Schicksal der kleinen Moana ging mir damals sehr nah, und ich hatte die Redaktion angeschrieben, mit dem Dank eine Reportage über dieses Thema zu bringen, und der Bitte mir mitzuteilen, was aus Moana geworden ist. Heute bekam ich Antwort, und einen kleinen - aber sehr wichtigen Teil - möchte ich hier kurz posten:

"Das Schicksal der kleinen Moana hatte viele Zuschauer interessiert.Wir können Ihnen mitteilen, dass Moana nach unseren Dreharbeiten erfolgreich operiert wurde und sich nach der OP gut erholt hat. Eventuell schauen wir in diesem Jahr wieder bei ihr vorbei."

Ein kleiner Moment, in dem ich Hoffnung gespürt habe.

Donnerstag, 13. November 2008

Stolpersteine - Wir wollen, dass sie leben

Am 31. Oktober hatte ich mir eine Sendung im Fernsehen vorgemerkt, die ich unbedingt ansehen wollte. Zum einen, weil Frau Simon ("Dann werde ich Dich tragen") dort zu Wort kam, zum anderen weil es um die Entscheidungen von Eltern geht, die sich FÜR Ihre Kinder entschieden haben. Unter anderem geht es um die Geschichte der kleinen Moana, die zum Zeitpunkt der Dreharbeiten 8 Monate alt war, mit T 18 und Herzfehler zur Welt gekommen, an der sie unweigerlich sterben würde, wenn sie nicht operiert würde. Und da kommt mir bekanntes ins Spiel, sobald die "Grund"- Diagnose Trisomie fällt - bei 18 noch weit mehr als bei 21 - tauchen erschreckende Parallelen auf, das Ärzte sich zurück ziehen, keine "Notwendigkeit" in der rettenden Operation sehen. Rettend für wen? Auch wenn das Kind nicht überlebt, nicht "alt" wird, hat es denn dann kein Recht auf "mehr" Zeit mit seinen Eltern? Haben nicht die Eltern das Recht zu entscheiden? Oftmals mag es sein, das Mediziner die Dinge anders betrachten als verzweifelte Eltern. Es spricht nichts dagegen, mit einem neutralen Blick die Fakten zu bewerten. Aber für meinen Geschmack werden oftmals diesen neutralen Fakten, vielleicht veralteten Erfahrungswerten, zu viel Gewicht beigemessen. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass es herzzerreißend war Moanas Eltern ein Stück ihres Weges, ihres verzweifelten Kampfes um einen Operationsplatz in einem Kinderherzzentrum, zu begleiten.

Bildet Euch selber eine Meinung, hier eine Kopie des Seite von "Stolpersteine":


Stolperstein: Schwerbehindert "Wir wollen, dass sie leben ..."
Stand: 21.02.2008

Die Schwangerschaft ist eine besondere Zeit - voller Vorfreude und Hoffnungen. Viele Untersuchungen begleiten Mutter und Kind. Doch schnell kann das keimende Glück genau daran zerbrechen: "Das Kind ist behindert. Trisomie 18, nicht lebensfähig!", lautet der Befund, der für die meisten Kinder zum Todesurteil noch vor dem eigentlichen Leben wird. Doch einige wenige Eltern entscheiden auch zugunsten ihrer ungeborenen Kinder: "Wir wollen, dass sie leben!"


Für werdende Mütter und ihre Kinder ist sie eine ganz besonders kostbare Zeit: die Schwangerschaft. Ein engmaschiges Netz medizinischer Untersuchungen begleitet Mutter und Kind. Doch schnell kann das keimende Glück genau daran zerbrechen: „Das Kind ist behindert. Trisomie 18, nicht lebensfähig!“, lautet ein medizinischer Befund, der für die meisten Kinder zum Todesurteil noch vor dem eigentlichen Leben wird. Die meisten Eltern entscheiden sich dazu, die Schwangerschaft vorzeitig zu beenden. Zu bedrohlich scheint ihnen die Vorstellung, ihr Kind könnte an einer schweren Behinderung leiden und - wenn überhaupt - nur ein kurzes Leben vor sich haben. Ganz zu schweigen davon, dass für viele Menschen die Vorstellung eines Lebens mit Behinderung nur mit Leid, Anstrengung und der Angst verbunden ist, alles Glück, die eigenen Ziele und Freiheiten im Leben aufgeben zu müssen.


Rechtlich sind Ärzte verpflichtet, werdende Eltern über die möglichen Folgen der diagnostizierten Behinderung aufzuklären. Aber eine differenzierte Darstellung darüber, wie ein Leben mit Behinderung aussehen und dass es ganz unterschiedliche Ausprägungen ein und derselben Behinderungen geben kann, das erfahren viele Eltern nicht. Auch auf die Möglichkeit, sich bei Selbsthilfegruppen oder großen Einrichtungen eingehender über mögliche Folgen der Diagnose erkundigen zu können, darauf werden bis heute viele Eltern nicht hingewiesen. Angst, große Verunsicherung und Zeitdruck sind die bestimmenden Gefühle oft noch auf beiden Seiten. Außerdem wird die Diagnose oft in einer Art und Weise mitgeteilt, die viele Frauen als sehr verletzend empfinden und nur den Schluss nahe legen, ein vorzeitiges Ende der Schwangerschaft sei die beste aller Möglichkeiten.


Leben mit Trisomie 18
„Wir wollen, dass sie leben!“ Diese Entscheidung haben die drei im Film vorgestellten Familien Veeser, Keil und Simon ohne Zögern für ihre Kinder getroffen, trotz der scheinbar niederschmetternden Diagnose Trisomie 18. Es gibt keine Garantie auf ein Kind ohne Behinderungen, das ist bis heute die grundsätzliche Überzeugung der Mutter des kleinen David. Wie sich die Behinderung tatsächlich auswirkt, kann vor der Geburt sowieso niemand genau sagen. Bei der Trisomie 18 handelt es sich um ein komplexes Fehlbildungssyndrom aufgrund einer Störung des Chromosoms 18. Sie betrifft etwa eines von fünftausend neugeborenen Kindern. Laut den Angaben der Literatur sterben neun von zehn Kindern innerhalb des ersten Lebensjahres. Meist haben die Kinder auch einen angeborenen Herzfehler.
Aber auch diese Aussicht konnte die drei Familien nicht davon abbringen, ihren Kindern ein eigenes Leben zu ermöglichen. Und damit war nicht gemeint, dass die im Mutterleib heranwachsenden Kinder nur die Schwangerschaft überleben sollten. Ein Leben im Kreis der Familie führen zu können, egal wie behindert die Kinder tatsächlich sein werden und wie lange ihr Leben währt, das war der Gedanke der Eltern. Außerdem sind alle drei Familien der festen Überzeugung, dass es die schlechte Prognose auch deshalb gäbe, weil die Kinder von vorneherein aufgegeben werden und keine engagierte Förderung und medizinische Versorgung erfahren. Für sie als Eltern ein Umstand, den alle so nicht hinnehmen wollen und können.


Förderung und medizinische Versorgung
Um Überleben zu können, braucht die acht Monate junge Moana aufmerksame Pflege rund um die Uhr. Aber für ihre Eltern besteht kein Zweifel daran, dass ihre Tochter leben will und dass sie zu Hause besser versorgt ist als im Krankenhaus. Sie nutzen jede Möglichkeit, um ihre Tochter zu fördern und ihr die bestmögliche medizinische Versorgung zuteil werden zu lassen. Bei ihren Bemühungen stießen sie auch auf die Münchner Montessori Therapeutin Lore Anderlik, die seit einiger Zeit eng mit der ebenfalls in München tätigen Humangenetikerin Prof. Dr. Sabine Stengel-Rutkowski zusammenarbeitet. Das Ziel der beiden ist es, das vorgefertigte Bild zu verändern, das viele Fachleute und Mediziner von den Möglichkeiten der Kinder mit chromosomalen Störungen haben. Die Meinung, die Kinder seien geistig behindert und hätten keine Entwicklungsmöglichkeiten, versuchen sie zu widerlegen. Alle ihre Begegnungen mit diesen Kindern dokumentieren sie auf Video und geben ihre Erfahrungen an die behandelnden Mediziner weiter.Doch wie mühsam und aufreibend diese Arbeit ist, mussten die Eltern von Moana am eigenen Leib erfahren. Auch Moana hat einen angeborenen Herzfehler, der nur innerhalb eines bestimmten Zeitraums operiert werden kann. Ohne die Operation sind Moanas Überlebenschancen schlecht. Vier Kliniken hatten aus unterschiedlichen Gründen abgelehnt, Moana am Herzen zu operieren. Erst diese Tage wird sie in Tübingen operiert werden. Trotz der vielen Absagen hatten sich die Eltern nicht von davon abbringen lassen, eine Klinik zu suchen, die zur Operation bereit ist, trotz des hohen Risikos. Sie sind der Meinung, eine Operation ist Moanas einzige Chance.


Glückliches Leben in der Normalität
Schon 2002 bekam die Mutter von Janina das „Nicht lebensfähig!“ der behandelnden Ärzte zu hören. In Kürze feiert Janina ihren fünften Geburtstag. Sie besucht einen integrativen Kindergarten im Nachbarort und ist bei den anderen Kindern bekannt und beliebt. Ihre Mutter meint, dass sich ihr Leben gar nicht groß vom Leben anderer Familien unterscheide. „Dass Familien mit behinderten Kindern auch ein glückliches Leben haben können, das können sich viele Menschen nicht vorstellen. Der Blick auf Familien mit behinderten Kindern ist doch sehr eingeschränkt.“ Aber diese Erfahrung hindert sie nicht daran, sich für andere Familien mit behinderten Kindern einzusetzen, soviel ihr zeitlich straff organisierter Alltag Zeit dazu lässt. Leona.e.V. heißt die Selbsthilfevereinigung, in der sie andere Eltern in ähnlichen Situationen berät. Wie wichtig es ist, sich mit anderen austauschen zu können, weiß sie aus eigener Erfahrung. Bereits während der Schwangerschaft hatte sie Dalila Simon kennengelernt. Ihre Bekanntschaft hatte beide in ihrem Entschluss bestärkt, ihren Kindern das Leben zu ermöglichen. Außerdem kam durch den Austausch auch das Gefühl von Normalität während der Schwangerschaft zurück.


Freude trotz Trauer
Das Leben aller Familien hat sich grundlegend verändert, aber anders als es viele vorhergesagt haben. Der Kampf gegen Vorurteile, Auseinandersetzungen mit Medizinern und Behörden, Kraft und Engagement gehören dazu. Aber keine der Familien kann und will sich heute ein Leben ohne die behinderten Kinder mehr vorstellen. Auch wenn das gemeinsame Leben ständig bedroht ist.


David, der Sohn von Dalila Simon, ist vor vier Jahren gestorben, nur knapp ein Jahr alt. Auch er litt an einem schweren Herzfehler. Eine Klinik, die zu einer Operation bereit war, fanden die Eltern erst, als es zu spät war. Die ganze Familie musste die schwere Erfahrung machen, ihn loslassen zu können. Trotzdem sind sie nicht verbittert. Der Gedanke an ihr Kind und die gemeinsam verlebte Zeit lasse sie nicht weinen, sondern nur lächeln, meint seine Mutter heute. Über die Erfahrungen in der Schwangerschaft und während des kurzen Lebens mit ihrem dritten Kind hat sie ein Buch geschrieben. Denn sie ist fest davon überzeugt, dass ihre Entscheidung die richtige war. Sich selbst keine Vorwürfe zu machen, diesen Entschluss habe sie mit ihrem Mann schon zu Beginn dieser besonderen Zeit mit David getroffen. Und so ist das, was alle drei Familien verbindet, die tiefe Erfahrung eines besonderen Lebens. Und alle würden sich alles andere als unglücklich bezeichnen.

http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/stolperstein/stolperstein-behinderung-lebenshilfe-ID1203608664990.xml

(auf der Seite selber ist auch ein Bild von Moana zu sehen)

Samstag, 1. November 2008

Get it Down: 31 for 21 - Finale


Ein grandioses finales posting zu Get it Down gibt es >>>hier<<<.

Einfach sensationell, das gehört verbreitet ;-)



Mia wurde im Juli 2007 geboren. Der nach 2 Tagen geäußerte Verdacht eines Chromosomendefektes bestätigte sich nach einer Woche: Mia hat das 21. Chromosom dreimal, Trisomie 21, bekannt als Down-Syndrom. Mit diesem Blog wollten wir alle Interessierten ursprünglich einladen, an Mias Entwicklung und wie sie die Welt entdeckte, teilzunehmen.

Mia verstarb am 24.04.2008 um 22.35h -nach 7-wöchigem Krankenhaus-aufenthalt- an den Folgen einer pulmonalen Hypertonie (Lungenhochdruck), wahrscheinlich verursacht durch ihren angeborenen Herzfehler, ein großer ASD II. Sie wurde nur 9,5 Monate alt. Mia`s letzte Reise kann man hier direkt nachlesen.

Auch wenn Mia nicht mehr hier ist, ist sie immer in unseren Herzen. Dieses blog bleibt solange bestehen, wie wir meinen, dass es informieren und helfen kann. Viel zu viele Menschen haben ein völlig falsches oder gar kein Bild von Menschen mit Down Syndrom. Das wollen wir ändern, so wie Mia es uns gelehrt hat.

Lilypie Warten auf Adoption Ticker