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Oftmals zeigen Menschen mit Trisomie 21 auch körperliche Auffälligkeiten: Atemwegserkrankungen sind z. B. aufgrund zumeist engerer Atemwege und eines schwächeren Immunsystems häufiger, ebenso Zöliakie und Funktionsstörungen der Schilddrüse (überwiegend Unterfunktion). Ca. 40 bis 60 Prozent kommen mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt, wobei der Atriumseptumdefekt (ASD) und der Atrio-ventrikuläre Septumdefekt (AVSD) am häufigsten vorkommen. Weiterhin kommen Leukämien im Kindesalter bei Menschen mit Trisomie 21 häufiger vor. Früher starben aufgrund fehlender medizinischer Behandlungsmöglichkeiten viele Menschen mit Down-Syndrom an den Folgen dieser Entwicklungsstörungen. Heutzutage jedoch sind sie in der überwiegenden Zahl der Fälle erfolgreich zu behandeln.
Quelle:Wikipedia
Bei Mia wurde, nachdem wir glücklicherweise zu einem fähigen Kinderkardiologen gewechselt sind, ein großer ASD II festgestellt. Dieser große ASD II hat in Verbindung mit der entstandenen pulmonalen Hyperthonie (Lungenhochdruck) zu Mias Tod geführt. Grundsätzlich handelt es sich bei dem ASD II um einen der häufigsten Herzfehler überhaupt, mit dem Kinder geboren werden können; für sich betrachtet ist er meistens kein großes Problem. So wurde auch Mia zunächst nur engmaschig per EKG überwacht, alle 3 Monate. Der ASD II wäre wahrscheinlich im Alter von ca. 1 Jahr und dem Erreichen eines bestimmt Gewichts, das zur OP erforderlich gewesen wäre, korrigiert worden.

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