Samstag, 31. Oktober 2009

31 for 21 - day 31

Get It Down; 31 for 21


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Abschließen möchte ich die diesjährige 31 for 21-Aktion mit dem wahrscheinlich größten Event dieses Jahr:

Der Welt-Down-Syndrom-Kongress!


Er fand dieses Jahr in Dublin statt, im August. Der Kongress fand bereits zum 10. Mal statt, unter anderem bereits in Städten wie z.B. Florida, Madrid, Sydney, Singapur und Vancouver. Dort treffen die bekanntesten Wissenschaftler, Ärzte und viele Interessierte zusammen, um die neuesten Erkenntnisse und Informationen auszutauschen. In der aktuellen "Leben mit Down Syndrom"-Zeitschrift ist ein Artikel über den Kongress enthalten, den Cora Halder verfasst hat, auch bereits die Kongresse in den vorgenannten Städten besucht hat. Cora Halder ist die Gründerin des Down-Syndrom Infocenters und Vorsitzende der European Down Syndrome Association (http://www.edsa.eu/). 2012 findet der nächste Weltkongress in Kapstadt statt.

Schaust Du hier:

http://www.wdsc2009.com/

***

...wow, geschafft. 31 für 21 - auch dieses Jahr wieder ein Erlebnis, teilgenommen zu haben. Vielen Dank für`s Lesen. Wer Lust und Zeit hat; es lohnt sich die anderen Teilnehmerblogs zu lesen! Schaust Du hier: http://www.unringingthebell.typepad.com/

Freitag, 30. Oktober 2009

31 for 21 - day 30

Get It Down; 31 for 21



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"Auf die Plätze, fertig, ... Lebenslust"
Im Rahmen der Initiative "Für eine bessere Zukunft" findet seit 2003 das alljährliche Deutsche Down-Sportlerfestival statt. Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom können sich hier im Wettkampf messen, ihre Erfolge genießen und – weit wichtiger noch – gemeinsam mit ihren Geschwistern und Eltern Spaß haben.

Auch dieses Jahr lud die HEXAL Foundation wieder zu ihren beiden Deutschen Down-Sportlerfestivals ein: am 16. Mai 2009 in Frankfurt am Main und am 19. September 2009 in Magedburg.


Das jährliche Down-Sportlerfestival in Frankfurt und Magdeburg ist ein farbenfrohes Spaßfest für Down-Kinder, ihre Geschwister und Eltern. Hier steht der Olympische Gedanke im Mittelpunkt – und wird auf ganz besondere Art und Weise gelebt: "Dabeisein und Spaß haben". Rekordverdächtig sind nicht nur die Teilnehmerzahlen – über 2.000 waren es in der Mainmetropole –, sondern vor allem die Begeisterung der jungen Sportlerinnen und Sportler.

Aber auch bei den Kindern, die nicht auf den vorderen Rängen landeten, sah man deshalb nur fröhliche Gesichter. Schließlich ist es für Down-Kinder nicht gerade alltäglich, dass sie einmal im Mittelpunkt stehen und sich alles um sie dreht. Noch immer erleben viele von ihnen Situationen, in denen sie aus-gegrenzt und benachteiligt werden. Deshalb engagiert sich die HEXAL Foundation gerade für diese Kinder und setzt sich unter dem Motto "Down-Syndrom – wir gehören dazu!" für mehr Integration und soziale Gleichstellung von Menschen mit Down-Syndrom ein. Nach zwei Aufklärungskampagnen in den Jahren 2001 und 2002 folgte 2003 das 1. Deutsche Down-Sportlerfestival in Frankfurt am Main. Schon das erste Festival war sehr erfolgreich und sorgte bundesweit für Aufsehen. So ist es kein Wunder, dass aus der ursprünglich kleinen Veranstaltung mittlerweile zwei richtige Großevents (Frankfurt am Main und Magdeburg) geworden sind.


Vielkampf der besonderen Art

Ob Weitsprung, 50-Meter-Lauf, Torwandschießen oder Tischtennis – das Sportangebot ist groß, und selbstverständlich dürfen alle Sportlerinnen und Sportler am Ende ihre Medaille mit nach Hause nehmen. "Hier sollen sich alle Kinder als Sieger fühlen", sagt Anne Schardey, Geschäftsführerin der HEXAL-Foundation. "Es ist wichtig, dass Menschen mit Down-Syndrom selbstbewusster auftreten können". Ein Ziel, das die 2003 gegründete Initiative stetig verfolgt: Toleranz in der Gesellschaft für Menschen zu erzielen, die ein Chromosom mehr haben als andere. Das Sportlerfestival gibt den Kindern die Gelegenheit, aus ihrer Isolation heraus an die Öffentlichkeit zu kommen.


Prominente Paten

Diese Zielsetzung motiviert auch Joachim Hermann Luger: "Es ist toll, wenn wir bei diesem Festival den Kindern das Gefühl geben können, dass sie in Ordnung sind – so wie sie sind". Der Schauspieler ist einem Millionenpublikum bekannt als Vater Beimer aus der "Lindenstraße". Seit vier Jahren schon unterstützt er die Hexal-Initiative aus Überzeugung, denn schließlich hat Luger als Fernsehvater ebenfalls ein Filmsöhnchen mit Down-Syndrom. Der Siebenjährige heißt "im echten Leben" Jan Grünig und war auch schon beim Deutschen Down-Sportlerfestival in Frankfur mit von der Partie.


Damit nicht genug: Als Schirmherr der besonderen Art ist Bobby Brederlow seit Beginn bei jedem Sportfest dabei. Der Künstler und Schauspieler, selbst Trisomie-21-Betroffener, macht selbstverständlich auch aktiv an den Wettkänpfen mit. Weitere Informationen zum Deutschen Down-Sportlerfestival finden Sie unter www.down-sportlerfestival.de.

[http://www.hexal.de/subdomains/unternehmen/soziales/down-syndrom/index.php]


Donnerstag, 29. Oktober 2009

31 for 21 - day 29

Get It Down; 31 for 21



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Selbsthilfegruppen gibt es sehr, sehr viele im Bereich des Down-Syndroms, und sie alle leisten hervorragende Arbeit! Eine Vielzahl an Informationen, persönliche Kontakte und der Halt einer Gruppe machen vieles einfacher, gerade für Eltern, die jüngst erst mit der Diagnose konfrontiert wurden.

Meine Lieblings-Selbsthilfegruppe ist die Initiative DS Kreis Unna, schaust Du hier:

http://www.ids-unna.de/ids-unna/index.htm

Mittwoch, 28. Oktober 2009

31 for 21 - day 28

Get It Down; 31 for 21



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Ein Kind mit Down-Syndrom haben / hatten z.B. Damon Hill (ehemaliger Formel-1-Weltmeister), Charles de Gaulle (französischer General und Staatsmann), Pearl S. Buck (Pulitzer-Preisträgerin, Literaturnobelpreisträgerin), Schauspielerin Angela Winkler (Schauspielerin) und Kerstin Rodger (Sängerin). Vermutlich zählen auch Albert Einstein (deutsch-amerikanische Nobelpreisträger) und Charles Darwin (britischer Naturforscher) zum Kreis der Eltern von Kindern mit Down-Syndrom.

Dienstag, 27. Oktober 2009

31 for 21 - day 27

Get It Down; 31 for 21




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21.03. - Weltweiter Down Syndrom Tag


"Menschen mit Down-Syndrom leiden nicht am Down-Syndrom, sondern an der Reaktion ihrer Umwelt", heißt es in einem Werbspot. Um Betroffene ins Zentrum des Interesses rücken, findet am Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März eine breit angelegte Informationskampagne statt.


Zum Aktionstag gewählt wurde der 21.3., weil die Ursache des Down-Syndroms im 21. Chromosom liegt, das dreimal vorhanden ist. Menschen mit Down-Syndrom sind ein wertvoller Teil unserer Gesellschaft, Botschafter für die Vielfalt des Lebens. Die Veranstalter des Welttages wünschen sich, dass "nach vielen Jahren des Nichtteilhabens am öffentlichen Leben, die Zeit des Versteckens nun endgültig vorbei ist".


Schau mal hier:


http://www.ds-infocenter.de/html/aktionen.html

http://www.worlddownsyndromeday.org/




Montag, 26. Oktober 2009

31 for 21 - day 26

Get It Down; 31 for 21


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Reece`s Rainbow: The 2009 Christmas Angel Tree Project
http://reecesrainbow.blogspot.com/2009/10/2009-christmas-angel-tree-project.html


"It is already nearly time for the 2009 Christmas Angel Tree Project! We have nearly (200) children with Down syndrome in need of sponsors and adoptive families in (25) countries around the world. (172) of them already have their own Christmas Warrior, folks who have signed up to provide focused efforts to raise $1000 or more for their Christmas child's adoption grant fund.

For those of you who are new to RR, when you donate $35 or more for one child's grant fund, you will receive a beautiful porcelain photo ornament of your sponsored child to hang on your Christmas tree! These also make very personal and meaningful GIFTS for people you know who are advocates of children with Down syndrome or adoption in general. Nobody wants more scented hand lotion! GIVE THE GIFT OF A FAMILY this Christmas instead.

The Sponsorship Page goes live on November 1. The project runs until December 31. But NOW is the time to prepare, sign up to be a Christmas Warrior, and help 2009 be our most successful Angel Tree EVER! All donations are tax deductible.

God bless each of you, we are so excited for this time of year and grateful for each of you sharing this ministry and this special project with everyone you know! Post about it on your blogs, your FB, your Twitter, your MySpace!

Andrea Faris Roberts
Executive Director, Reece's Rainbow"

Sonntag, 25. Oktober 2009

31 for 21 - day 25

Get It Down; 31 for 21



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I found this on kele´s blog and loved it. Actually, when it comes to the "R-word" -which means retarded- people who are involved in any way react very sensitive. I also realized that Madonna uses this word quite often. I love this:



in New York Magazine this week:

* 10/14/09 at 5:30 PM

Hey, Madonna, It’s Maybe Time for You to Stop Using the Word ‘Retarded’

Dear Madonna,

Hey gal. Loved you on Letterman! Ha, martinis with pizza, you kill us. And on SNL! We happen to think you're way too famous to have to remember lines, anyway. We're writing you this open letter because we just happened to read a quote from you in this week's Rolling Stone. You said, "I've never been a good judge of what things are going to be huge or not. The songs that I think are the most retarded songs I've written, like 'Cherish' and 'Sorry,' a pretty big hit off my last album, end up being the biggest hits. 'Into the Groove' is another song I feel retarded singing, but everybody seems to like it." Then, a while back, you maybe called your ex-husband Guy Ritchie "emotionally retarded" at a concert in front of thousands of people.

Not to get all preachy and PC on you, but we think maybe it's time for you to stop using the word "retarded" so much. We know, we know, you don't mean to malign developmentally disabled people. It's just an expression! But really, at the end of the day, it's just not that cool of an expression. Like, it's so uncool that even Lindsay Lohan, a train-wreck twentysomething who is so far below you in the ranks of pop culture that you may not even know who she is, vowed to stop saying it. And Madge, that was before you even really started using it. Where've you been?

Recently, your ex-husband referred to you as "retarded, too." Which pretty much tells us that your kids Lourdes, Guy, David, and Mercy James are probably hearing the word at home, and might go on to use it in school — which is where, if they were normal kids, they might run into other children who are actually developmentally disabled, whose feelings might be hurt, which is one of the main reasons there's a backlash against that word. Thankfully for your kids and those kids, the Ritchie-Ciccone brood doesn't go to public school, but the point remains. It doesn't make you sound hip and young, it makes you sound old and out of touch.

Love and crotch grabs,
Daily Intel

P.S. "Cherish" and "Get Into the Groove" are not retarded, any way you slice it. We're not going to fight you on "Sorry."

Samstag, 24. Oktober 2009

31 for 21 - day 24

Get It Down; 31 for 21


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In Deutschland kommen im Jahr durchschnittlich 6.000 Kinder mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt. Das entspricht 0,7 bis 0,8 % aller Neugeborenen. Ursache eines Herzfehlers können sowohl Chromosomenbesonderheiten sein, wie z. B. eine Trisomie 21 (Down-Syndrom), eine Trisomie 13 (Pätau-Syndrom), eine Trisomie 18 (Edwards-Syndrom), das Marfan-Syndrom, das Noonan-Syndrom oder das Williams-Beuren-Syndrom, das DiGeorge-Syndrom (Deletion 22q11) als auch Giftstoffe (Noxen) und Alkohol (siehe: Fetales Alkoholsyndrom). Auch einige Arzneimittel (Phenytoin, Cumarine, Lithium, Neuroleptika) oder Infektione (Röteln) können Herzfehlbildungen verursachen. Die Ursache der meisten Herzfehler ist aber derzeit noch ungeklärt. [http://de.wikipedia.org/wiki/Herzfehler]


Pulmonale Hypertonie als Komplikation


Eine pulmonale Hypertonie ist oft die Folge einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), kann aber auch sekundär als Folge anderer Erkrankungen, wie z. B. Lungenembolie, Lungenfibrose, Sarkoidose, Asthma, AIDS, Sichelzellanämie, Sklerodermie und angeborener Herzfehler auftreten.


Idiopathische pulmonale Hypertonie


Die Ursachen einer primären (oder idiopathischen) pulmonalen Hypertonie sind hingegen nicht genau bekannt. Eine verstärkte Freisetzung von blutgefäß-kontrahierenden Faktoren, wie z. B. Endothelin und Thromboxan, eine verminderte Produktion relaxierender Faktoren, wie z. B. Stickstoffmonoxid und Prostazyklin werden als Ursachen für einen erhöhten Tonus der Blutgefäße diskutiert. Die bei Patienten mit einer primären pulmonalen Hypertonie erhöhten Serotonin-Spiegel werden als eine Ursache für die serotoninvermittelte Umgestaltung der Gefäßmuskulatur angesehen. In diesem Prozess können auch proinflammatorische Zytokine eine wichtige Rolle spielen. Auf genomischer Ebene wird eine Mutation des Bone-morphogenic-protein-Rezeptors 2 (BMPR2) als eine mögliche Ursache für die familiäre Häufung dieser Erkrankung angesehen. Auch eine Mutation der Activin-receptor-like-Kinase 1 (ALK1) und die Polymorphie des Promotors des Serotonin-Transporters (SERT) als eine mögliche Ursache für die primäre pulmonale Hypertonie diskutiert. Somatische genetische Veränderungen konnten auch in Endothelzellen von Patienten mit einer pulmonal-arteriellen Hypertonie festgestellt werden. [http://de.wikipedia.org/wiki/Lungenhochdruck]



18 Monate.


Die Zeit ist tatsächlich stehengeblieben, denn sie scheint unwirklich, spielt keine Rolle.


Manchmal registriere ich mit müdem Erstaunen, wie lange Du schon fort bist. In meinem Herzen und meiner Erinnerung scheint es doch erst wenige Tage her zu sein. Irgendwer muss einen Knopf gedrückt haben und mich in die Zukunft katapultiert haben, denn an die letzten 18 Monate erinnere ich mich nur wenig, sie sind unwirklich und unwichtig. Es scheint, als lebe ich in den 18 Monaten davor; mühsames Vorwärtsschreiten, dabei rückwärts-sehend...

Vor 1 1/2 Jahren bist Du gegangen, hast Dich mit Deinem wundervollen Lächeln verabschiedet. Es gibt ein Lied, in dem lautet eine Zeile "your smiling eyes are just a mirror for the sun" - da denke ich an Dich... diese Zeile hat mich inspiriert zu dem Text an Deinem 1. Himmelsgeburtstag, den wir in der Zeitung veröffentlicht hatten - Du hast uns gezeigt, wie man die Sonne einfängt.

18 Monate - das ist in etwa so lange, wie Du mit mir verbracht hast, rechnet man Schwangerschaft und Dein Leben zusammen. 18 Monate, in denen ich mich oft frage, was da eigentlich mit uns passiert ist, und ob das alles wirklich passiert ist. Vor 1 1/2 Jahren bist Du Deinen Weg gegangen und dennoch begleitest Du uns, Dein Geist, Deine Seele, fast jeden Tag.

Mit Deiner Geburt schon hast Du unsere Welt verändert. Dein früher Tod und die Lebenserfahrung - gewonnen in Tagen und Nächten auf Intensivstationen und in vielen Krankenhäusern, begleitet oder fallengelassen, das Durchleben von Hoffnung, Angst und Trauer in seiner ausgeprägtesten Form, hat uns unwideruflich und bis an den Grund unseres Glaubens und unserer Existenz erschüttert. Werden wir uns davon je wieder erholen? Ich weiß es nicht.

Oft liege ich wach und komme mir vor, als wäre mein Leben aus Versehen in den Film "Lola rennt" katapultiert worden. Wieder und wieder spiele ich alle Entscheidungen, alle Situationen, alle Weggabelungen durch und frage mich, was wäre passiert wenn... auch wenn ich realistisch genug bin zu wissen, dass sich nichts mehr ändert, ich nichts mehr beeinflussen kann. Der Geist will nicht ruhen, will nicht akzeptieren. Wie sollte er auch.

Die letzten 18 Monate sind kleine Schritte in der Dunkelheit, mal vor Richtung Helligkeit, mal zurück ins Dunkle, Unbekannte. Ein Sturm von Emotionen in den ersten Monaten, unberechenbar, gewichen einer Leere und Nüchternheit, die ganz tief aus dem Inneren kommt. Ein harter Weg, versehen mit mancherlei Laternen die uns den Weg leuchteten so gut sie konnten; versehen aber auch mit unerwarteten Gesten und neu geschlossenen Freundschaften. Es gab die, von denen ich erwartet hätte, dass sie uns stützen und für uns da seien, dies aber nicht konnten oder wollten. Es gab die anderen, die mutig genug waren, ein Wort zu finden, einen Satz zu schreiben, auch wenn doch noch so sehr die Worte fehlten. Meistens waren diese Worte genau die richtigen - und wenn es einmal nicht die richtigen waren, war es dennoch gut gemeint. Uns hat es mehr bedeutet, als gar nichts zu hören.

Und es gab die Verbindungen, die wir von uns aus gekappt haben, da sie einfach nicht gut für uns waren. Dieses Blog; gedacht um über Mias Entwicklung zu berichten, Kontakte zu knüpfen, teilzuhaben an einem großen Netzwerk. Später dann, um an Mia zu erinnern, über sie mitzuteilen, sie in den Herzen der Menschen zu bewahren, die einmal etwas von ihr oder über sie gehört haben. In einem anderen blog habe ich einmal ein Vorwort gelesen, in dem die Schreiberin die Leser begrüßte und darauf hinwies, dass sie willkommen sind, gerne Kommentare abgeben dürfen, wenn sie jedoch wissen wollen, wie es der Schreiberin geht, sollten sie sich bitte nicht auf Aussagen in diesem blog verlassen sondern vielmehr die Schreiberin persönlich kontaktieren. Oft habe ich darüber nachgedacht, ob ich so etwas diesem blog voran stelle, denn im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass sich einige Menschen in unserem persönlichen Umfeld lieber mit dem blog beschäftigen als mit uns persönlich, und ihr Denken und Handeln uns gegenüber aus Geschriebenem ableiten. Das all das Geschriebene jedoch nur Ausschnitte, Gedanken, ein kleiner Punkt des großen Ganzen ist, wurde dann wohl vernachlässigt. Insofern hat dieses blog, so groß der Nutzen wohl in der virtuellen Welt war, in der realen Welt zu einer gewissen -natürlich durch die freiwillige Veröffentlichung des Geschriebenen selbst verursachten - Ausgrenzung geführt, die uns anfänglich sehr traurig gemacht hat.

Diese Traurigkeit ist zum Glück durch die Freude durch die vielen Mitteilungen, Zeichen und Aufmerksamkeiten der Menschen, die ich hier in der virtuellen Welt kennenlernen durfte, um ein vielfaches überlagert. Insbesondere dann, wenn Menschen aus der virtuellen Welt in die reale Welt hinübertreten. Diese ganz besonderen Menschen haben immer einen Platz in meinem Herzen. Auch an diesem Tag möchte ich mich von ganzem Herzen bei Euch hier bedanken, die ihr mich Schritt für Schritt begleitet und gestützt habt, auch meine schwachen Tage ertragen und vielmehr mir darüber hinweg geholfen habt. Eure Liebe, Eure Anteilnahme, Eure warmen Worte haben mich dahin gebracht, wo ich heute stehe - ich kann manchmal mit einem Lächeln im Gesicht an meine, unsere Zeit mit Mia denken, und ich weiß dass wir hier Freunde haben. Den Wert von Freundschaft, gerade auch von Freundschaften, die aus der virtuellen Welt entstehen, weiß ich neu einzuschätzen. Ihr seid mir sehr wichtig. Ich danke Euch.

Manche Lebenssituationen lassen sich nicht mehr vereinbaren, und darüber bin ich traurig. Manche Kontakte können wir nicht aufrecht erhalten, es schmerzt zu sehr. Feiertagen und Familienfeiern entgehen wir mehr als gerne in dem wir weg fahren, und das ist auch für uns genau richtig so. Wir haben uns ein Grundmaß an Lebensqualität erkämpft. Wir haben verloren, aber wir haben auch gewonnen. Ich lebe zurückgezogener, aber weitaus intensiver als vorher, höre auf meine wiedergewonnene innere Stimme und erfreue mich an den kleinen, aber deutlichen Zeichen. Manchmal, wenn ich durch den Flur gehe, vernehme ich so deutlich wie ein Parfumwolke Mias Geruch. Manchmal dreht sich ein Windrad wie wild, während das andere einfach still steht. Und manchmal setzt sich einfach ein Schmetterling zu uns, wenn wir draußen sitzen und uns über Dich unterhalten. Das sind die Momente, in denen wir inne halten und uns der großen Liebe zu Dir bewußt werden, sie fühlen können, aus tiefstem Herzen. Eine Liebe so warm, so groß, dass sie es mit Leichtigkeit schafft die Leere und Traurigkeit einfach weg zu pusten. Zumindest für einen Moment.

Trotzdem vegeht kein Tag, an dem wir uns nicht fragen wie Du wärst, was Du so machen würdest, wie Du jetzt aussehen würdest. Die Welt dreht sich weiter. Für uns lebst Du in unseren Gedanken und Träumen weiter, und dort erleben wir Dich und wachsen mit Dir. Und wenn wir aufwachen, können wir manchmal einfach nicht glauben, dass Du als Mensch einfach nicht mehr hier bist.

Ich weiß, der Weg ist noch weit, vielleicht wird er auch mein ganzes Leben lang dauern, aber ich bin bereit, ihn zu gehen, denn Mia ist immer an unserer Seite. Und auch die wirklich wichtigen Menschen, die für Mia und mich da waren, und die immer wieder meine Wege kreuzen.

Wie hat die wunderbare Heather auf ihrem blog stehen, aus dem englischen frei übersetzt;

"Das Leben besteht nicht daraus, darauf zu warten, dass der Sturm vorüberzieht - es besteht vielmehr daraus, zu lernen im Regen zu tanzen."

Auch das zeigst Du uns, Mia. Jeden Tag ein Schrittchen mehr.
Du fehlst uns so sehr, kleine Zaubermaus. Bis zum Mond und zurück.


Freitag, 23. Oktober 2009

31 for 21 - day 23

Get It Down; 31 for 21



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Auch in anderen Ländern gibt es wahnsinnig schöne Bücher. Und manchmal braucht man auch die Sprache nicht verstehen zu können, um dem Zauber zu erliegen:

<<<De upside van Down>>>

"Eva Snoijink (1974) is known in Holland as Mevrouw Fluitekruidje. She takes photos of children, purely as they are.In 2006 she met Pien, a young girl with Down Syndrome. Eva realized that this little girl was just like any other child she’d had in her studio, and that her prejudices were based on nothing.She decided something had to be done and that’s how the project the “Upside van Down” was born.In a place and age where pre-natal testing is a fact she offers an unmistakably optimistic look at living with a child with Down Syndrome.


Pure, people are at their most radiant"

Donnerstag, 22. Oktober 2009

31 for 21 - day 22

Get It Down; 31 for 21


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Dieser Hilferuf aus der community erreichte mich vor ein paar Tagen von CJ. Ich stelle ihn hier mal ein, vielleicht mag der eine oder andere helfen? Via paypal und Kreditkarte sind auch Spenden an CJ möglich.


Betreff: The Flege Family

I would like to get an online auction set up for the Flege Family
(http://www.facebook.com/l/dfb73;theflegefarm.blogspot.com) in order to help raise money for
the family during Stacy/Mike's recovery from open heart surgery. The
auction will be featured on the T21 Traveling Afghan Project Website.

It will be like many of the auctions you've seen for our families in
the past. Here are a few links to give you a general idea:
http://marissasmarchers.blogspot.com/
http://lilyslifeisgreat.blogspot.com/2000/07/lilys-birthday-bash.html
http://mamamonkmee.blogspot.com/2009/07/fundraiser-for-phoenix.html

Each donated item (or items) will be posted with a picture, and
individuals can purchase a "ticket" for that specific item for a
dollar.

If you have an item you would like to donate to include in the
auction, please send me an email with the subject line "Flege Family"
and I will include it. My email address is chandosjoy@gmail.com.

Please spread the word and see who else may be
interested in participating with a donation. I know the Flege family personally and I know they will appreciate it a GREAT deal!

Thank you, in advance, for your help.

This family has done a great deal for others. Now it's our turn to help them!

Thank you!!
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Mittwoch, 21. Oktober 2009

31 for 21 - day 21

Get It Down; 31 for 21



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Ein Gruß von "Ohrenkuss": Das Ohrenkuss-Wörterbuch zum 10-jährigen Jubiläum

Von "A wie Affendame" bis "Z wie Zeitumstellung" versammelt das "Ohrenkuss-Wörterbuch" die schönsten Beiträge aus zehn Jahren Ohrenkuss-Magazin, in dem ausschließlich Menschen mit Down-Syndrom ihre selbst geschriebenen Texte veröffentlichen.

Hier rein, da raus - vieles von dem, was man hört oder sieht, geht zum einen Ohr rein, zum anderen sofort wieder hinaus. Doch manchmal bleibt etwas hängen und das ist ein Ohrenkuss. So erklären die Macher von "Ohrenkuss" den Namen ihres alle sechs Monate erscheinenden Magazins. So ungewöhnlich und einprägsam der Name, so ungewöhnlich ist auch das Projekt, das bereits durch zahlreiche Nominierungen und Preise ausgezeichnet wurde. Unter anderem erhielt Ohrenkuss für eine Lesung zur "Freiheit" im Glockenturm in Weimar/Buchenwald am 22. August 2006 von der unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler stehenden Initiative "Deutschland - Land der Ideen" die Auszeichnung "Ausgewählter Ort 2006". Im Ohrenkuss schreiben Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21) über das, was sie bewegt - über die Liebe, die Musik, über Essen und Trinken, über Männer und Frauen, Arbeit und Reisen, Träume, Mode und vieles mehr. Es sind spannende, lustige, ungewöhnliche und emotionale Geschichten in 21 Ohrenkuss-Ausgaben, von denen das Ohrenkuss-Team nun die schönsten und eindrucksvollsten Texte ausgewählt und in der Art eines Lexikons zu einem hochwertigen, 300 Seiten starken Buch zusammengestellt hat. Jeder Textseite ist eine Bildseite mit Fotografien namhafter Künstler gegenübergestellt, die seit 1998 die Ohrenkuss-Autoren und -Autorinnen in teilweise sehr ungewöhnlichen Umgebungen fotografiert haben - zum Beispiel auf der Wartburg, auf einer Möbelmesse, in der Gedenkstätte Buchenwald und in der Mongolei, wohin die Magazinmacher im Jahre 2005 auf eine Redaktionsreise gingen. Das Ohrenkuss-Wörterbuch (ISBN 978-3-00-24933-4) ist in Leineneinband in drei Einbandfarben erhältlich. Zum Preis von 29,50 Euro (für Ohrenkuss-Abonnenten 24,90 Euro) plus Porto und Verpackung kann das Buch ab sofort bei der Ohrenkuss-Redaktion in Bonn (Buschstraße 22, 53113 Bonn, Tel. 0228-3862438, info@ohrenkuss.de) oder online auf der Ohrenkuss-Internetseite bestellt werden (siehe Links zum Thema).

Quelle/n: Pressetext Ohrenkuss "Zehn Jahre Ohrenkuss in einem Buch", November 2008.

Montag, 19. Oktober 2009

31 for 21 - day 19

Get It Down; 31 for 21



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Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken,
denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält,
lenkt deinen Lauf.

Khalil Gibran

Sonntag, 18. Oktober 2009

31 for 21 - day 18

Get It Down; 31 for 21


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Bei Dan von Oz Squad habe ich schon oft wunderbare posts gelesen. Als ich dieses <<<hier>>> las, hat es mich sehr berührt. Es passt sehr gut zum Down Syndrome Awareness Month und zur Aktion, daher lest einfach selbst; allerdings ist das post in englisch.

"Excuses, Excuses
Ten years ago a close friend of mine came to me when she was 18 weeks pregnant and explained that her child had Down syndrome and that she and her husband had decided to abort it. She told me that the doctor said it would be a financial burden on the family and that it was unfair to their other three children. I felt really bad for them and never gave much thought to their reasoning. She delivered her dead child, held him and had photos taken, named him something angelic, and then had him cremated and put in a fancy urn. He took his place on the mantle above the hearth in their formal livingroom. Occasionally it would come up that they’d “lost” their son, though we all knew where he was. They went on to have two more typical boys and are just now wrapping up an ugly divorce.I know all the excuses for why you might
throw away your baby with Down syndrome. I have heard them all because I told myself each one of them after I got my prenatal dx of Down syndrome. This time it was my life, my child, my duty to give thought to the reasons why.

1. A life of suffering... I wouldn’t do that to my child. Yeah, me neither. Guess what? It is not a life of suffering. People with Down syndrome do not inherently suffer. I thought about the people I had known in my life that had Down syndrome. I couldn’t pinpoint any real suffering. They love, laugh, learn, and spend their days being generally peaceful.

2. All those medical problems... what kind of life is that? I read the long all-inclusive list of medical problems that children with Ds might have. I researched and found that while it is true that certain medical conditions are more common in people with Down syndrome than in the general population, that doesn’t mean that most people with Ds have ongoing medical problems. Some children with Ds will face congenital medical challenges, the biggie being cardiac defects. My baby had a major cardiac defect and I was scared. But a fetal cardiologist explained that my child (like most children with Ds who have cardiac issues) had a very common defect that could be completely repaired in early infancy. Is heart surgery scary? Of course it is for the parents and loved ones but it is also just a 5 to 7 day hospital stay with over a 90% complete success rate.Bottom line? Almost all infants with Ds who are born with congenital defects get a fix within the first year of life and from then on face only the basic bugs and boo boos of childhood like all other children.

3. It isn’t fair to our other children. What isn’t fair? The “extra attention” my little Henry might get from an early intervention specialist? That my Johnny might have to hear a nasty neighborhood kid call his little brother a disparaging name? Seriously? This is a reason to end my baby’s life?I have another good friend who has a little brother (grown up now) with Down syndrome. In the 14 years I have known her she has never even hinted that she was unhappy about him or that she felt that it was unfair to her in anyway. In fact, she always spoke of him and treated him with love. She once told me that she didn’t even know growing up that he was considered moderate to severely mentally delayed until she read some of his paperwork years later.The reality is that she experienced unconditional sibling love and she saw her brother work hard and consistently to achieve milestones.Is it possible that my Johnny may experience some rough times concerning his sibling with Ds? Yes, of course but I found that there are lots of sibling support programs that can help him grow through those times.

4. Who will take care of this person when I die? I agonized over this one. I didn’t know that because of early intervention and medical advances, it is expected that kids born today with Down syndrome will live independently with minor support. I didn’t know that I could set up a special needs trust (funded by life insurance) that could provide whatever my son needed. Eventually I decided that I just had to trust that my child would grow up to have friends, family, neighbors, and various paid staff that would care enough about him to provide any support he might end up needing.

5. People with Down syndrome have short (50-60) year life spans... how can I knowingly give birth to a child I will most likely outlive? Ok, this one came and then went rather quickly as soon as I considered the alternative, “Should I end my baby’s life so that it doesn’t have a short life..?”

6. This child will be a financial hardship on our family. I remembered what my friend had been told by her doctor. We are not rich people. I got nervous. So I looked into what exactly was going to cost so much more for this child. Housing, clothing, diapers, food... none of this would cost more. Health care? A deductible is a deductible and a co-pay is a co-pay, Down syndrome wasn’t going to change those numbers much. Are there people whose insurance companies will deny coverage for a pre-existing condition who cannot get their child covered under Federal Medicaid? Maybe, but we are not them. Would I have aborted if we were one of them? Would I let one of my other children die if they were stricken with a life-threatening illness or accident
for fear of medical bills?

7. Is it fair to have a child that will likely use more resources than it can produce? I come from a long line of working, tax-paying people. I have family members who have fought in wars to protect your freedom and lifestyle and that of our children. I (and my many childless friends) contribute to my and your typical children’s educations in the form of school taxes. My husband and I, and our family, and our friends have more than paid my son’s debt to society.But even if that were not the case, should poor, non-land-owning people abort their children because they are a drain on our society’s resources? If you answered yes to this question, you have more to whine about than a few babies born with Down syndrome.

8. My child won’t have a normal life. What the heck is a “normal” life? I figured I hadn’t lived a normal life and I am no worse for wear... Now I know that if normal means to walk, talk, read, attend school, have friends, play sports, fight with siblings, grow into a responsible adult with the possibility of attending college and getting married, then my son is experiencing a normal life.For a while I wanted one or more of these excuses to feel justifiable and good but none would give me the peace I needed. So my husband and I decided that Henry would live. I do not judge my friend who came to a different conclusion. But I do feel sad for her. She once confided to me that it hurts her to see my beautiful son. She has an urn and I have a lovely child full of life and laughter. And this child of mine, he blows away every excuse in the book.Why do I care that you should know this? Because someday you might be hearing these excuses in an up close and personal way.

Written by November who was motivated by Tara (and I even plagarized her a
bit)"

Samstag, 17. Oktober 2009

31 for 21 - day 17

Get It Down; 31 for 21



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Thomas D - Liebeslied.


Und ich trag mein Herz offen
Damit jeder es sieht
Und kann nur hoffen
Du liest dieses Lied
Wie einen offenen Brief
Das all die anderen verstehen
Wir können in des anderen Augen
Uns selbst sehen

Denn da alle Liebenden
Innerlich immer noch Kind
Und da die, die reinen Herzens handeln
Unsere größten Helden sind
Rett ich die Welt
Mit Deiner Liebe in mir
Denn ich bin für Dich da
Nein ich bin wegen Dir hier
Da Dir die Fähigkeit
Zu lieben geblieben ist
Und die Kraft zu vergeben
Ein Bestandteil Deines Lebens ist
Wurde ich erweckt
Und was tief in mir schlief
Führt nun Feder
Und schreibt Dir diesen Liebesbrief

Denn da alle Liebenden
Innerlich immer noch Kind
Und da die, die reinen Herzens handeln
Unsere größten Helden sind
Rett ich die Welt
Mit Deiner Liebe in mir
Denn ich bin für Dich da
Nein ich bin wegen Dir hier
Da Dir die Fähigkeit
Zu lieben geblieben ist
Und die Kraft zu vergeben
Ein Bestandteil Deines Lebens ist
Wurde ich erweckt
Und was tief in mir schlief
Führt nun Feder
Und schreibt Dir diesen Liebesbrief

Denn da alle Liebenden
Innerlich immer noch Kind
Und da die, die reinen Herzens handeln
Unsere größten Helden sind
Rett ich die Welt
Mit Deiner Liebe in mir
Denn ich bin für Dich da
Nein ich bin wegen Dir hier
Da Dir die Fähigkeit
Zu lieben geblieben ist
Und die Kraft zu vergeben
Ein Bestandteil Deines Lebens ist
Wurde ich erweckt
Und was tief in mir schlief
Führt nun Feder
Und schreibt Dir diesen Liebesbrief

Denn da alle Liebenden
Innerlich immer noch Kind
Und da die, die reinen Herzens handeln
Unsere größten Helden sind
Rett ich die Welt
Mit Deiner Liebe in mir
Denn ich bin für Dich da
Nein ich bin wegen Dir hier
Da Dir die Fähigkeit
Zu lieben geblieben ist
Und die Kraft zu vergeben
Ein Bestandteil Deines Lebens ist
Wurde ich erweckt
Und was tief in mir schlief
Führt nun Feder
Und schreibt Dir diesen Liebesbrief


Freitag, 16. Oktober 2009

31 for 21 - day 16

Get It Down; 31 for 21



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Diese Seite habe ich irgendwie, irgendwo in der Blogosphäre gefunden und finde sie ganz witzig. Insbesondere die <<<Sandalenlücke>>>, die als eines der Auffälligkeiten bei Menschen mit Down-Syndrom genannt wird.

Schaust Du <<<hier>>>! Ich liebe Zeugs wie das.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

31 for 21 - day 15

Get It Down; 31 for 21



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Immer wieder gerne möchte ich auf dieses phantastische Projekt in einer phantastischen Stadt hinweisen:

1987 schlossen sich Eltern von acht unterschiedlich stark behinderten Kindern in der Initiative Werkstadthaus e. V. zusammen und realisierten ein bis dahin einzigartiges Projekt in Europa, das <<<Stadthaushotel Hamburg>>> – Anders und gut!

Mittwoch, 14. Oktober 2009

31 for 21 - day 14

Get It Down; 31 for 21



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Ich auch. - Yo, tambien.

http://www.youtube.com/watch?v=0PKID-TheRQ

Die unmögliche Karriere

Der Spanier Pablo Pineda gilt als geistig behindert – und hat als erster Europäer mit Down-Syndrom ein Uni-Diplom in der Tasche
Von Astrid Viciano Gofferje

Pablo Pineda würde gern eines Tages eine Frau auf offener Straße küssen. Oder einfach nur Händchen halten und ein Eis essen gehen oder einen Kinofilm ansehen. „Aber mir gesteht das niemand zu“, erzählt der 29-Jährige, mehr trotzig als traurig. Der Student aus Màlaga ist es gewöhnt, dass andere ihm wenig zutrauen. Niemand hielt es für möglich, dass er die Grundschule schaffen würde, kaum einer hoffte darauf, dass er das Abitur machen könnte. Und dass er einmal studieren würde, hätte der Spanier vermutlich selbst nicht zu träumen gewagt. Pablo Pineda ist mit dem Down-Syndrom zur Welt gekommen. In seinem Erbgut ist das Chromosom 21 nicht, wie üblich, doppelt, sondern gleich dreifach vorhanden. Kinder mit Down-Syndrom, so lautet bei der Geburt die Prognose, werden ihr Leben lang nie über das geistige Niveau eines Vierjährigen hinauskommen. „Man gibt uns keine Chance“, klagt Pineda, „in den Lehrbüchern wird unser Lebensweg als Sackgasse beschrieben.“ Dabei lebt der Spanier einen Ausweg seit vielen Jahren vor: Als erster Europäer mit Down-Syndrom hat er ein Studium beendet und will nach dem Abschluss in Sonderpädagogik im Dezember noch einen zweiten in Psychopädagogik ablegen.Als Kind ahnte Pablo lange nicht, dass etwas mit ihm nicht stimmte. Eines Tages, der Junge besucht die erste Klasse,wird er ins Lehrerzimmer zitiert. Ein freundlicher, bärtiger Mann stellt sich als Don Miguel vor und fragt den Schüler, ob er denn eigentlich wisse, dass er das Down-Syndrom hat. „Klar“, erwidert Pablo, obwohl er keine Ahnung hat, wovon der Fremde spricht.Der Besucher entpuppt sich als Miguel-López Melero, Pädagoge an der Universität von Màlaga. Über eine Studentin hat er von dem aufgeweckten Kind gehört und beginnt, ihm ein wenig von dem Syndrom zu erzählen. Doch der Sechsjährige will von dem Fremden nur eines wissen: „Don Miguel, bin ich dumm?“. Nein, er sei nicht dumm, beschwichtigt Melero. Mehr interessiert den Schüler zunächst nicht, und er stürmt hinaus auf den Pausenhof.Im Durchschnitt erreichen Menschen mit Down-Syndrom einen Intelligenzquotienten (IQ) von nur 57 Punkten. Manche von ihnen erzielen sogar nur 14 Punkte, andere dagegen 100 Punkte, was dem allgemeinen Bevölkerungsdurchschnitt entspricht. „Sie werden ihr Leben lang wie Kleinkinder behandelt“, moniert der Pädagoge Melero. „Mongoloid“ werden sie im Volksmund genannt. Noch heute kommt es vor, dass alte Damen Pablo Pineda vor einer Ampel an der Hand nehmen. Milde lächelnd, führen sie den Studenten auf die andere Straßenseite. Ohne auch nur ein Wort an ihn zu richten, ziehen die vermeintlichen Helferinnen von dannen. „Sie erwarten gar nicht erst, dass Menschen mit Down-Syndrom etwas leisten“, schimpft der Professor.Dabei sei es einfältig, die Intelligenz eines Menschen allein mit einem IQ-Test zu bestimmen. Wichtige Dimensionen der Intelligenz, das Gedächtnis etwa, der sprachliche Ausdruck, die Kreativität, die soziale Kompetenz blieben dabei unberücksichtigt. In dem 1991 gegründeten Projekt „Roma“ fördert der Pädagoge gezielt Kinder mit Down-Syndrom und entwirft neue Lehrpläne – mit denen übrigens auch nicht behinderte Schüler leichter lernen sollen. Vom spanischen Bildungsministerium finanziert, soll es nicht nur den Unterricht, sondern auch die Einstellung der Familien gegenüber den behinderten Kindern verbessern.Überrascht stellten Pablos Eltern fest, dass der Junge sehr neugierig war, und brachten ihm früh das Lesen bei. „Bald mussten sie die Kinderbücher vor mir verstecken“, erzählt der Sohn heute lachend.Wie wichtig es ist, Kinder früh zu fördern, erforscht Frank Spinath, Psychologe an der Universität Bielefeld. In den ersten Lebensjahren, so Spinath, liege es vor allem an den Familien, wenn Kinder unterschiedlich intelligent seien. Eine Studie französischer Forscher ergab, dass der IQ bei Kindern aus sozial schwachen Familien anstieg, nachdem sie von gut situierten Paaren adoptiert worden waren, die sie förderten.„Wir haben kein genetisches Schicksal, dem wir ausgeliefert sind“, betont Spinath. Erst im Alter von 20 Jahren spiele das genetische Erbe die Hauptrolle bei der weiteren Ausprägung der Intelligenz, wie der Psychologe gemeinsam mit dem renommierten Verhaltensgenetiker Robert Plomin jüngst in einer Publikation darlegte. Gerade Kinder mit Down-Syndrom könnten, entsprechend gefördert, in den ersten Lebensjahren einen enormen Vorsprung gewinnen, glaubt Spinath. „Wenn jemand in einem Hochhaus nach oben gelangen will, startet er lieber in der vierten Etage als im Erdgeschoss.“Pablo Pineda lernte mit vier Jahren lesen, kam in der Grundschule mühelos mit, und die Mitschüler behandelten ihn wie jeden anderen auch. „Schlimm wurde es erst, als wir Teenager waren“, sagt der Spanier traurig. Plötzlich fühlte Pineda sich ausgegrenzt. Mitschüler begannen ihn zu meiden, und die Mädchen, in die er sich verliebte, wollten nichts von ihm wissen. „Manchen war es sogar peinlich, mit mir gesehen zu werden“, erinnert sich der Student.Als er auf das Gymnasium gehen will, sperren sich einige Lehrer zunächst. Erst nachdem die profesores abgestimmt haben, darf Pablo am Unterricht teilnehmen. Der neue Lernstoff fällt ihm schwer: „Mathe war schrecklich, das Fach ist mir bis heute ein Rätsel.“Don Miguel stellt ihm seine Frau, die Lehrerin María José Parages, zur Seite. Sie kämpft für ihn, als manche Lehrer ihn nicht unterrichten wollen, sie erreicht, dass er die zehnte und die zwölfte Klasse wiederholen darf.„Natürlich können nicht alle Kinder mit Down-Syndrom ein Studium schaffen“, sagt Sue Buckley, Forschungsleiterin des Down Syndrome Educational Trust in Großbritannien. „Doch sollte man sich davor hüten, sie zu unterschätzen.“ Denn Kinder mit Down-Syndrom entwickelten sich ähnlich wie nicht behinderte Menschen – nur langsamer. Im Alter von zwei Jahren seien sie meist so weit wie ein nicht behindertes Kind nach einem, mit zehn bis 14 Jahren so weit wie ein gesunder Sechsjähriger. „Das ist jedoch von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich“, relativiert Buckley die Zahlen. Manche seien schwer behindert, andere intelligent genug, um selbstständig zu leben.Fest stehe, dass die Kinder erstmals in der Entwicklung zurückfallen, wenn es daran geht, sprechen zu lernen. „Sprache ist unser Mittel, logisch zu denken und zu lernen“, sagt die Psychologin. Darum, erklärt Buckley, können sich die Kleinen nicht weiter entfalten. Pablo Pineda zum Beispiel hat als Kind sehr gestottert. „Heute merkt man es nur noch selten“, sagt sein Begleiter Melero.Auch fällt es Menschen mit Down-Syndrom schwer, sich Begriffe einzuprägen. „Wir arbeiten viel mit Bildern“, berichtet Melero von seiner Lernmethode. Den Pennälern werden zum Beispiel das Foto eines Baums und gleichzeitig das Wort präsentiert. „Wenn wir lesen, erfassen wir die Begriffe auch als Ganzes und machen uns über die einzelnen Buchstaben keine Gedanken“, erklärt der 54-Jährige.Lehrer bezweifeln allerdings oft, dass Schüler mit Down-Syndrom den Lernstoff begreifen können. Vor sieben Jahren zogen deshalb die Eltern von Daniel Wild aus Berching in Bayern bis vor das Bundesverfassungsgericht. Vergeblich, ihr Sohn durfte wegen seines Down-Syndroms keine normale Schule besuchen. Erst seit 2003 ist es in allen Bundesländern theoretisch möglich, behinderte Kinder in normalen Schulen zu unterrichten. Familie Wild ist inzwischen nach Tirol ausgewandert.Im Gegensatz zu Deutschland existieren in Spanien seit 1986 keine Sonderschulen mehr. Kinder mit körperlicher oder geistiger Behinderung sitzen gemeinsam mit nicht behinderten Schülern im Klassenzimmer. „Doch geben die Lehrer den Kindern mit Down-Syndrom ein Blatt Papier, das sie ausmalen sollen, während die anderen Schüler lesen und schreiben lernen“, beklagt Melero.In Màlaga haben inzwischen sieben Schulen die Lehrmethoden des Professors übernommen. Die Schüler arbeiten in Projekten, bauen zum Beispiel im Unterricht einen Tisch. Lernen dabei, woher das Holz stammt, die Geometrie des Möbelstücks und seine Funktion. Jeder Schüler kann sich nach seinen eigenen Fähigkeiten in seinem eigenen Tempo fortbilden. „Während langsam lernende Kinder sich auf den Bau des Tischs konzentrieren, können andere sich mit der Flächenberechnung beschäftigen“, erklärt die Lehrerin Parages. Auch in Deutschland, etwa in Bremen und Berlin, gibt es Schulen mit ähnlichen Projekten.Melero geht es jedoch nicht allein darum, dass die Kinder in der Schule erfolgreich sind. „Pablo zum Beispiel ist intellektuell außergewöhnlich, andererseits immer noch recht naiv“, konstatiert der Mentor. Früher stellte er den Jungen gern vor unerwartete Probleme – und ließ ihn von seiner Familie beschatten. Sein Onkel, seine Brüder, seine Eltern verschanzten sich hinter Zeitungen, Büchern, Telefonzellen, um ihn in alltäglichen Situationen zu beobachten. „Don Miguel sagte mir oft, dass wir uns an einem bestimmten Platz treffen würden, tauchte jedoch nie dort auf“, erinnert sich Pineda. So musste er allein mit der Situation zurechtkommen, wieder nach Hause finden oder sich eine Telefonkarte kaufen, um seinen Lehrer anzurufen.Inzwischen jobbt Pineda im Rathaus. „Wir versuchen, mehr behinderte Menschen in Firmen unterzubringen“, berichtet der Student, sieht auf die Uhr und stockt plötzlich. Er müsse jetzt leider gehen, sagt er hastig. Heute Abend spielt sein Lieblingsfußballverein Real Madrid – und er hat schon die erste Halbzeit verpasst.Variante der menschlichen NaturIn Deutschland werden jedes Jahr 1200 Kinder mit Down-Syndrom geboren.UnerwünschtWird ein Down-Syndrom im Laufe der Schwangerschaft diagnostiziert, entscheiden sich 90 Prozent der Frauen für eine Abtreibung.Alte MütterDas Risiko für ein Kind mit Down-Syndrom steigt mit dem Alter. Mit 30 Jahren liegt es bei 1:800, mit 45 Jahren bei 1:20.Große VielfaltManche dieser Menschen sind schwer geistig behindert, andere können Erstaunliches leisten. Bei einigen ist das Chromosom 21 nur in wenigen Körperzellen dreifach vorhanden. Sie gelten als besonders intelligent.

[http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/bildung-die-unmoegliche-karriere_aid_198391.html]

Dienstag, 13. Oktober 2009

31 for 21 - day 13

Get It Down; 31 for 21



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Down-Syndrom: Länderspezifische Situation

Ein hoher medizinischer und pädagogischer Standard und ein verbessertes Wissen um Entwicklungsmöglichkeiten der Menschen mit Down-Syndrom ermöglicht ihnen in vielen Ländern ein relativ normales, in die Gesellschaft zunehmend gut integriertes, gesundes und langes Leben zu führen. In bestimmten Regionen besteht diese Möglichkeit noch nicht oder nur teilweise.

Russland
In Russland wird auch heute noch den Eltern nach der Geburt eines Kindes mit Behinderung, so auch im Falle eines Down-Syndroms, geraten, den Säugling in ein Heim zu geben. Durch unzureichende personelle und materielle Ausstattung, Mangelernährung, unhygienische Zustände, wenig Bewegungsfreiheit und so gut wie keine pädagogische Zuwendung, Förderung und Therapie lernen die wenigsten Kinder mit Down-Syndrom das Laufen und Sprechen. Die meisten versterben im Kindesalter, da sie medizinisch kaum bzw. nur ungenügend behandelt werden. Eine Schulbildung ist wenn überhaupt nur für leicht beeinträchtigte Kinder und Jugendliche vorgesehen und Arbeitsmöglichkeiten für erwachsene Menschen mit Behinderung nur sporadisch vorhanden.

Rumänien
Im Jahr 2001 fand in Rumänien die erste Down-Syndrom-Konferenz statt. Im Jahr 2002 wurde erstmals rumänische Literatur mit Basiswissen über Trisomie 21 veröffentlicht. Allerdings hat Rumänien Bestrebungen angestellt, um mittels Kontakt zu anderen Ländern Informationsdefiziten entgegenzutreten. In der Stadt Băileşti gibt es seit wenigen Jahren eine Schule speziell für Kinder mit Down-Syndrom, die Centrul Teodora.

Slowenien
Im Jahr 1997 gründete sich in Slowenien innerhalb der Vereinigung Sozitje, einem Verein für Menschen mit geistiger Behinderung, eine Elterngruppe, die bis mindestens 2003 die landesweit einzige Down-Syndrom-Selbsthilfegruppe war. Durch EU-Fonds unterstützt hat sie erreicht, dass für die Kinder der Mitglieder (ca. 120 im Jahr 2003) drei Jahre lang Frühförderung angeboten wird.

Polen
Die erste Selbsthilfegruppe für Eltern von Kindern mit Down-Syndrom wurde in Polen im Jahr 1995 gegründet. Bis dahin gab es kaum einschlägige Literatur in polnischer Sprache.

Spanien
Spanien nimmt bei der schulischen Integration von Kindern mit Down-Syndrom in Europa eine Vorreiterrolle ein: Im Jahr 2003 besuchten bereits 85 Prozent der Kinder eine Regelschule und nur 15 Prozent wurden sonderbeschult. Allerdings lag die Rate derjenigen Menschen mit Trisomie 21, die nach dem Schulbesuch ins reguläre Arbeitsleben integriert wurden, bei lediglich drei Prozent.

Malta
Im Jahr 2003 lebten 450 Menschen mit Down-Syndrom auf der Insel Malta. Die Kinder wachsen in der Regel zweisprachig auf (Maltesisch und Englisch) und leben oft bis ins fortgeschrittene Erwachsenenalter bei ihrer Familie. Ältere Menschen und
Senior/innen wohnen meist in kirchlich oder staatlich getragenen Heimen, im Seniorenalter nicht selten auch in Regeleinrichtungen. Auf Malta gibt es ein Down-Syndrom-Center. Es dient als Begegnungsstätte, und dort werden Therapien und Informationsveranstaltungen angeboten.

Volksrepublik China
Gesetzlich festgeschrieben ist in der Volksrepublik China, dass lebend geborene Kinder mit Down-Syndrom aufgezogen werden müssen. (Die Ein-Kind-Regelung gilt
nach ärztlich bestätigter Diagnose nicht. Eltern eines Kindes mit Down-Syndrom haben das Recht auf ein weiteres Kind). Bis auf sporadische Ausnahmen werden Kinder mit Trisomie 21 nach der Geburt im Krankenhaus gelassen und im Falle des Überlebens in Heime gegeben. Eltern, die sich dazu entschließen, ihr Kind selbst aufzuziehen, sehen sich meist sowohl mit gesamtgesellschaftlichen als auch mit innerfamiliären Widerständen konfrontiert. Frühförderung gibt es nicht, Schulbildung wird für Kinder mit Behinderung meist als nebensächlich erachtet, medizinische Interventionen müssen oftmals schwer erkämpft und komplett selbst gezahlt werden (z. B. Herzoperationen). Die Sterberate im Kindesalter ist entsprechend hoch. Unter der Hand wird insbesondere manchen Eltern aus Provinzregionen empfohlen, ihr Kind zu töten. In der LmDS (Leben mit Down Syndrom - Zeitschrift) wird von Zuständen „ähnlich wie in Europa vor fünfzig Jahren“ gesprochen.

Norwegen
Norwegen hat ein großes und breit gefächertes Angebot an Hilfsmöglichkeiten. Sondereinrichtungen gibt es nicht; die volle Integration in die Gesellschaft besteht größtenteils. Durch ein Überangebot an Hilfen und die Dauerbegleitung von Helfern könne die Entwicklung der Selbständigkeit teils gehemmt werden, meinen Kritiker.

USA
In den USA haben Adoptionsagenturen für Kinder mit Down-Syndrom, die vor wenigen Jahren noch als schwer- oder unvermittelbar galten, heute lange Wartelisten. Darüber hinaus besuchen Kinder mit Trisomie 21 oft öffentliche Regelschulen und bekommen an der High-School den Universitätszugang mit individuell angepassten Lernzielen. In den USA wird Down-Syndrom von vielen Menschen mittlerweile „als ein zu bewältigender Unterschied aufgefasst und nicht mehr als ein unüberwindbares Problem“. Auch Eheschließungen von Erwachsenen mit Down-Syndrom sind möglich, jedoch selten.

Bosnien-Herzegowina
Das Information- und Hilfsangebot für Eltern von Kindern mit Down-Syndrom in Bosnien-Herzegowina ist gering. Die meisten Kinder wachsen ohne Förderung auf, Krankengymnastik beispielsweise wird nur in Einzelfällen in Anspruch genommen. Unter dem Motto „Open your eyes!“ fand im September 2006 im Olympiastadion von Sarajevo die Gründungsfeier von „Down Sy“, des ersten Down-Syndrom-Vereins des Landes, statt. Der Anstoß für die Gründung kam aus der Initiative einiger Eltern von Kindern mit Trisomie 21, die sich künftig auch öffentlich dafür einsetzen wollen, die Lebens- und Entwicklungsbedingungen für Menschen mit Down-Syndrom unter anderem durch qualifizierte Elternberatung, Integration, Fortbildungen für Pädagogen sowie internationalen Austausch zu verbessern. Die Herausgabe einer
Vereinszeitschrift ist ebenfalls geplant.

[auszugsweise aus http://de.wikipedia.org/wiki/Down-Syndrom]

Montag, 12. Oktober 2009

31 for 21 - day 12

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Immer etwas besonderes. Und lesenswert. Von Herzen kommend.

[http://www.amazon.de/Road-Map-Holland-Through-Symdrome/dp/0451222954/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1254850525&sr=8-1]

Sonntag, 11. Oktober 2009

31 for 21 - day 11

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Wenn alles gut geht, die schlummernde Erkältung nicht ausgebrochen ist, ich den Weg gefunden habe, es klappt dass dieses post automatisch veröffentlicht wird....dann bin ich heute <<<hier>>> und laufe stolz für den Laufclub 21. Der Erlös geht an eine Mukoviszidose-Stiftung in den Niederlanden.

Mukoviszidose (CF) ist die häufigste vererbte Erkrankung mit begrenzter Lebensserwartung. Der Zustand ist chronisch und nicht heilbar. CF wird durch ein defektes Gen verursacht, betrifft die Atemwege und führt zur Bildung von dicken, klebrigen Schleim und dies erschwert die Atmung. Dieser Schleim fördert auch die Entwicklung von chronischen Infektionen der Atemwege, richtet viel Schaden an der Lunge an und kann und wird schließlich zum Tod führen.
Wo hatte ich gehört, dass 13.000 Läufer teilnehmen? Oder waren es 19.000?
Und der Laufclub ist nicht nur in Deutschland unterwegs ;o)

Samstag, 10. Oktober 2009

31 for 21 - day 10

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ein schöner Artikel, verlinkt bei www.trisomie-21.de:

Meine kleine Lea wurde zum Glück meines Lebens

Als ihr Kind mit einem Downsyndrom geboren wurde, glaubte Eva Jürgensen, diese "Last" nicht tragen zu können. Dann nahm sie den Kampf gegen Unwissen und Vorurteile auf, informierte sich weltweit und gründete KIDS Hamburg, das Kontakt- und Informationszentrum Down-Syndrom.

Ich fühlte mich wie gelähmt und ohnmächtig", so versucht Eva Jürgensen den Schock zu beschreiben, als ihr der Arzt nach der Geburt ihrer Tochter sagte: "Ihr Kind hat das Downsyndrom." Sie erinnerte sich: "In meinem Kopf purzelte alles durcheinander, ich weinte bitterlich. Von nun an wird alles schwer sein, dachte ich, ich werde meine Freunde verlieren, nur noch in Trauer und Einsamkeit leben - mit der Last eines behinderten Kindes ..."

Doch schon am zweiten Tag war alles anders. Das kleine Mädchen hatte ihr Herz erobert. Was blieb, war die Sorge, ob Lea jemals in der Lage sein würde, ein selbstständiges und vor allem glückliches Leben zu führen. "Dazu kam die Angst vor der Reaktion der anderen", sagt Eva Jürgensen heute. Sie erkannte bald, dass viele Menschen sehr wenig über das Downsyndrom wissen. Das wollte sie ändern und handelte: Eva Jürgensen besorgte sich alle greifbaren Unterlagen über das Downsyndrom. Doch es blieben Fragen offen.

Die engagierte Mutter suchte weiter - und sie wurde fündig. Im Ausland. In Spanien beispielsweise stieß sie auf Vorträge zum Downsyndrom, die von den Betroffenen selbst gehalten wurden, in Italien lernte sie ein Mädchen kennen, das auf ein Gymnasium ging, und in Australien und England gab es ein "Programm des frühen Lesens", das im Vorschulalter erfolgreich zum Spracherwerb eingesetzt wurde. Eva Jürgensen: "Es gab also Möglichkeiten. Und die musste ich meinem Kind erschließen." Und das tat sie: Bereits im Alter von wenigen Wochen hatte Lea zweimal wöchentlich Krankengymnastik und einmal wöchentlich heilpädagogische Frühförderung, die den Kindern spielerisch hilft, leichter zu lernen.

Um anderen betroffenen Eltern in dieser besonderen Situation die Last zu nehmen und ihnen das Wissen zugängig zu machen, hob Eva Jürgensen im Jahr 1999, vor zehn Jahren, KIDS Hamburg e. V. (Kontakt- und Informationszentrum Down-Syndrom) aus der Taufe - zusammen mit acht weiteren Eltern. Geholfen hat damals auch eine Anschub-Finanzierung von "Kinder helfen Kindern", dem Verein des Hamburger Abendblatts.

Heute zählt KIDS über 250 Mitglieder. Zu ihnen gehören neben den Eltern auch Therapeuten, Lehrer, Großeltern und Freunde. Interessierte finden bei KIDS viele Informationen und Angebote. Es gibt eine umfassende Fachbibliothek, Fördergruppen, Freizeitveranstaltungen und Seminare. Neben einem Beratungstelefon bieten die Vereinsmitglieder auch Beratungsstunden in den Geburtskliniken in und um Hamburg an. Der Verein, unter der Schirmherrschaft von
Annerose und Dr. Henning Voscherau, hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit Downsyndrom zu unterstützen und Kontakte zu fördern. Die Öffentlichkeit zu informieren, um Vorurteile abzubauen und die Integration in die Gesellschaft zu fördern.

Inzwischen hat sich Lea zu einer beeindruckenden kleinen Persönlichkeit entwickelt. Sie besucht die Raphaelschule, eine heilpädagogische Waldorfschule, an der die heute Zwölfjährige mit anderen Kindern, die Förderbedarf haben, gemeinsam lernt. Lea hat viel Spaß mit ihren Freunden, tanzt, schwimmt und kocht gern. Und sie liebt es, etwas für andere zu tun. "Meiner Mama bringe ich am Wochenende duftenden Kaffee und Spiegeleier ans Bett", erzählt sie stolz. Bei KIDS Hamburg besucht sie derzeit die Mädchengruppe. Zusammen mit sieben anderen Mädchen erfährt Lea hier Pubertätsbegleitung, Aufklärung und Gewaltprävention.

Die ehemalige Lehrerin für Pflegeberufe Eva Jürgensen hat sich beruflich weitere Aufgaben gesucht: Sie baut für "Balance" (Aktiv Leben GmbH) eine ambulante Hilfe für Kinder und Jugendliche mit Handicap auf. Über zehn Jahre sind vergangen - zehn Jahre, in denen Eva Jürgensen auch viel von Lea gelernt hat. So schätzt sie mittlerweile ein etwas langsameres Leben, genießt es, sich mehr Zeit zu nehmen und
Kleinigkeiten zu entdecken - mit Lea. Auch ihr persönliches Wertesystem hat sich verändert: Das Wort Leistung beispielsweise hat sie auf einen hinteren Platz verwiesen. Offenheit, Humor und Fröhlichkeit haben jetzt eine größere Bedeutung.

KIDS Hamburg e. V., Kontakt- und Informationszentrum Down-Syndrom,
Monetastr. 3, 20146 Hamburg, Tel. 040/3861 67 80, www.kidshamburg.de



[http://www.abendblatt.de/hamburg/von-mensch-zu-mensch/article163998/Meine-kleine-Lea-wurde-zum-Glueck-meines-Lebens.html]

Freitag, 9. Oktober 2009

31 for 21 - day 9

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Informationsquelle: http://www.trisomie-21.de/

Iko und Andreas haben eine wunderbare Seite eingerichtet, voller schöner Bilder und picke-packe voll mit wertvollen Informationen! Schaut mal rein ;o)

Donnerstag, 8. Oktober 2009

31 for 21 - day 8

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Ein paar Bilder von Mia´s kleinem Garten.


Es war mir wichtig, dass ihr Platz bunt und fröhlich aussieht - irgendwie. Nach der herrlichen Blumenwiese und den schönen Herbst-Kalanchoes geht es so weiter:







Ich habe mich sehr gefreut wie gut es wieder gelungen ist, ihren Platz so schön zu machen, wie er in meiner Vorstellung war. Der Schmerz, der durch die Frage wieder hinauf kriecht, "wieso müssen wir überhaupt ein Grab für unsere Tochter schön bepflanzen?" ist präsent. Ja. Es ist wohl einfach eines der wenigen Dinge, das uns geblieben ist - neben unserer Erinnerung an unsere wunderbare Tochter mit Down-Syndrom, deren Körper einfach nicht stark genug war. Ihren Platz schön und liebevoll zu gestalten.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

31 for 21 - day 7

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In der letzen Ausgabe der Zeitschrift Leben mit Down Syndrom habe ich gelesen, dass Peyman Amin zusammen mit dem Down-Syndrom Infocenter an einer Umfrage arbeitet, um eine eigene Modelinie für Menschen mit Down-Syndrom herauszubringen! Das finde ich super. Peyman ist bekannt aus Heidi Klum`s Modelshow im Fernsehen und hat außerdem einen Bruder mit Down-Syndrom, Omid. Da Menschen mit Down-Syndrom oftmals andere Körpermaße aufweisen, ist der Kleidungskauf oft mit höheren Kosten verbunden, da oft Kosten einer Änderungsschneiderei noch hinzukommen.

Das Down-Syndrom Infocenter hat eine Umfrage zu diesem Thema online gestellt, zu finden <<<hier>> (auch in english verfügbar).

Es wäre doch toll, wenn diese "außergewöhnliche" Modelinie zustande käme!

Dienstag, 6. Oktober 2009

31 for 21 - day 6

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Die meisten von uns kennen Sie, die wunderbare Frau, die ein neues Bild von Menschen mit Down-Syndrom geschaffen hat, und immer noch daran arbeitet. Ihre Bilder sind genauso aussergewöhnlich, wie die Menschen die dort fotografiert werden. Das erste ihrer Bücher, "Aussergewöhnlich", habe ich von einer lieben Krankenschwester geschenkt bekommen - nachdem ich einen Blick in die fürchterlichen, grauenhaften medizinischen Bücher über das Down-Syndrom (die über 20 Jare alt waren) geworfen hatte, die mir Intensivschwestern hilflos in die Hand gedrückt hatten. Dieses Buch war damals heilig für mich, und dieses Buch habe ich allen wichtigen Verwandten und Bekannten in die Hand gedrückt.

Conny Wenk macht wunderbarer Fotos und ist ein wunderbarer Mensch. Ihre Starbucks-Sucht, mir bekannt, macht sie mehr als sympathisch ;o) Schaut euch mal hier ihre Bilder "kids with a little extra" an, nämlich <<<hier>>>.

Dort findet sich auch ein Verweis auf den Wandkalender 2010, für den Conny die Fotos gemacht hat! Ich glaube, er ist wunderschön. Er ist bei Amazon zu bestellen, auch in den USA.

Letztens hat mich eine Freundin gefragt, ob ich zurückschauend irgend etwas anders anders gemacht hätte, irgend etwas mehr oder weniger mit Mia, und ich habe ihr geantwortet, dass ich alles wieder so machen würde. Es gibt in diesem Bereich nichts, was ich anders machen würde. An diesem Tag habe ich bei Conny vorbeigeschaut, und da waren auf einmal all die Kinder, die uns in unserer blogger-zeit begleitet haben und dies auch immer noch tun, und sie alle wurden in wunderbaren Fotos verewigt. Das hat mich an diesem Tag sehr traurig gemacht, und ja - könnte ich die Zeit zurückdrehen, dann würde ich vieles dafür geben, wenn Conny Mia hätte kennenlernen dürfen und wir eines dieser wunderbaren Fotos - capturing the simple moments in life - hätten. Vielleicht würde ein solches Bild die anderen Bilder vor unseren Augen überwiegen, aber wir haben es leider nicht. Das würde ich anders machen.

Montag, 5. Oktober 2009

31 for 21 - day 5

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Heute habe ich Mia`s Vater gefragt, an was er denkt, wenn er an Down-Syndrom denkt.

Seine Antwort war:

Lernfähigkeit.

Woran Mia Spaß hatte, das hat sie sich gut gemerkt und immer wiederholt. Zum Beispiel dem Vater die Baseball-Kappe vom Kopf ziehen.

Sensibilität.

Wenn er an Mia denkt, und daran, wie sie die Menschen studiert hat, hatte er den Eindruck, "wenn sie hätte sprechen können, hätte sie dir gleich gesagt, was du eigentlich für ein Vogel bist."

Das Unwichtige schien Mia immer direkt auszublenden, dem Wichtigen wurde viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt... wir haben von ihr gelernt.

Sonntag, 4. Oktober 2009

31 for 21 - day 4

Get It Down; 31 for 21


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Auf einer Werbekarte des Down-Syndrom Infocenter steht folgender Text:

Glück gehabt! Mehr als 90% aller werdenden Mütter in Deutschland entscheiden sich gegen ihr Kind, wenn das Ergebnis einer pränatalen Diagnostik Down-Syndrom lautet. Grund dafür ist oft nur fehlendes Wissen.

Das DS-Infocenter stellt eine Menge an Informationen und Publikationen zur Verfügung, einfach mal reinschauen!

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In anderer Sache:


Als ich mit Mia im Kinderherzzentrum St. Augustin war, habe ich eine Mutter aus Pristina mit ihrer Tochter dort kennengelernt. Die Operationskosten in Höhe von ca. 30.000 EUR für die lebenswichtige Operation der Tochter wurden mit Hilfe von Ärzte ohne Grenzen und durch Unterstützung des Dt. Kinderzentrums erbracht. Letztes Jahr gab es eine Weihnachts-Aktion der kreativen Frauen im Netz, die 10% ihrer Erlöse dem Kinderzentrum zur Operationskostendeckung spendeten. Die Teilnehmerinnen haben wirklich schöne, selbstgemachte Dinge im Angebot, es lohnt sich auf alle Fälle einmal durchzuschauen. Und Weihnachten ist nicht mehr so lange hin! Also bitte hierhin schauen: http://www.shoppen-schenken-helfen.de/ ! Danke!



Samstag, 3. Oktober 2009

31 for 21 - day 3

Get It Down; 31 for 21

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Der heutige Eintrag beschäftigt sich mit der wunderbaren Blogger-community, die ich insbesondere im Bereich der Eltern mit Kindern mit Down-Syndrom kennengelernt habe. Auch die Blogger im Bereich der verwaisten Eltern bilden einen besonderen Schwerpunkt in meinem Umfeld. Ich kann über beide sagen, ich bin froh dass es sie gibt, und ich bin froh dass ich sie beide "gefunden" habe. Ich wüsste nicht, wo ich sonst heute stünde. Ich habe aus der Bloggerwelt immer Hoffnung, Trost und Freude annehmen und teilen dürfen. Gerade deshalb beteilige ich mich heute auch gerne an einem Aufruf, den ich heute bei Ulli gefunden habe:

Es geht um Tatjana, die Mutter eines Sohnes mit Down-Syndrom ist, und die mit Ulli über die Strick-Leidenschaft in der Bloggerwelt verbunden ist. Andre besucht die Lebenshilfe in Rinteln/ NRW, und die Lebenshilfe veranstaltet jährlich einen Adventsbasar, um Ausflüge etc. zu veranstalten. Tatjana bittet die Bloggerwelt um Spenden in Form von selbstgestrickten oder gebastelten Dingen, die dann auf dem Basar verkauft werden können. Bislang haben schon 13 Blogger zugesagt, zu helfen! Wenn Du auch etwas beisteuern möchtest, findest Du alle Infos heutige Eintrag beschäftigt sich mit der wunderbaren Blogger-community, die ich insbesondere im Bereich der Eltern mit Kindern mit Down-Syndrom kennengelernt habe. Auch die Blogger im Bereich der verwaisten Eltern bilden einen besonderen Schwerpunkt in meinem Umfeld. Ich kann über beide sagen, ich bin froh dass es sie gibt, und ich bin froh dass ich sie beide "gefunden" habe. Ich wüsste nicht, wo ich sonst heute stünde. Ich habe aus der Bloggerwelt immer Hoffnung, Trost und Freude annehmen und teilen dürfen. Gerade deshalb beteilige ich mich heute auch gerne an einem Aufruf, den ich heute bei Ulli gefunden habe:

Es geht um Tatjana, die Mutter eines Sohnes mit Down-Syndrom ist, und die mit Ulli über die Strick-Leidenschaft in der Bloggerwelt verbunden ist. Andre besucht die Lebenshilfe in Rinteln/ NRW, und die Lebenshilfe veranstaltet jährlich einen Adventsbasar, um Ausflüge etc. zu veranstalten. Tatjana bittet die Bloggerwelt um Spenden in Form von selbstgestrickten oder gebastelten Dingen, die dann auf dem Basar verkauft werden können. Bislang haben schon 13 Blogger zugesagt, zu helfen! Wenn Du auch etwas beisteuern möchtest, findest Du alle Infos <<<hier>>> !

Mia wurde im Juli 2007 geboren. Der nach 2 Tagen geäußerte Verdacht eines Chromosomendefektes bestätigte sich nach einer Woche: Mia hat das 21. Chromosom dreimal, Trisomie 21, bekannt als Down-Syndrom. Mit diesem Blog wollten wir alle Interessierten ursprünglich einladen, an Mias Entwicklung und wie sie die Welt entdeckte, teilzunehmen.

Mia verstarb am 24.04.2008 um 22.35h -nach 7-wöchigem Krankenhaus-aufenthalt- an den Folgen einer pulmonalen Hypertonie (Lungenhochdruck), wahrscheinlich verursacht durch ihren angeborenen Herzfehler, ein großer ASD II. Sie wurde nur 9,5 Monate alt. Mia`s letzte Reise kann man hier direkt nachlesen.

Auch wenn Mia nicht mehr hier ist, ist sie immer in unseren Herzen. Dieses blog bleibt solange bestehen, wie wir meinen, dass es informieren und helfen kann. Viel zu viele Menschen haben ein völlig falsches oder gar kein Bild von Menschen mit Down Syndrom. Das wollen wir ändern, so wie Mia es uns gelehrt hat.

Lilypie Warten auf Adoption Ticker